Saltar a contenido
v26.3

Händler-Portal

Das Händler-Portal ist der Arbeitsbereich für DiKAS-Fachhändler (Kassen-Fachhandel, IT-Systemhäuser): Sie legen für Ihre eigenen Kunden selbst eine laufende DiKAS-Instanz an, richten sie mit ihm gemeinsam ein und schalten ihn frei, sobald er startklar ist. Bis zur Freischaltung liegt die gesamte Kundenbeziehung bei Ihnen — DiKAS meldet sich nicht. Ab der Freischaltung übernimmt DiKAS die Rechnungsstellung an Ihren Kunden direkt (er bekommt ein eigenes Kundenportal und aktiviert dort sein SEPA-Mandat selbst), und Sie erhalten dafür eine monatliche Provision (siehe Freischalten und Preise verstehen).

ℹ️ Für wen ist diese Seite? Sie richtet sich an Fachhändler mit einem DiKAS-Partnerkonto, das mit dem Reseller-Recht freigeschaltet ist. Wenn Sie zugleich als Steuerberater-Kanzlei bei DiKAS registriert sind, lesen Sie zusätzlich Steuerberater & Kanzlei — das ist ein eigener, getrennter Portalbereich mit eigener Anmeldung.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt unter konto.dikas.de/haendler/login mit E-Mail und Passwort — mit demselben Partnerkonto, das Sie auch für einen etwaigen Kanzlei- oder Agenten-Zugang bei DiKAS nutzen. Es ist kein eigenes „Händler-Konto"; es ist Ihr normales DiKAS-Partnerkonto mit einem zusätzlich freigeschalteten Recht.

Ist für Ihr Konto eine Zwei-Faktor-Authentifizierung eingerichtet, fragt die Anmeldung im zweiten Schritt zusätzlich einen 6-stelligen Code aus Ihrer Authenticator-App ab — oder, falls das Gerät gerade nicht verfügbar ist, einen Ihrer Wiederherstellungs-Codes (Format xxxx-xxxx, jeder nur einmal verwendbar).

Meldet sich ein Konto ohne Reseller-Recht an diesem Portal an, erscheint eine allgemeine Fehlermeldung — DiKAS bestätigt aus Sicherheitsgründen nicht, ob ein Konto überhaupt existiert.

Tragen Sie an Ihrem Konto zusätzlich das Kanzlei-Recht, erscheint oben rechts der Umschalter „Zur Kanzlei wechseln". Kanzlei- und Händler-Bereich führen bewusst getrennte Sitzungen — der Umschalter meldet Sie also nicht automatisch auch dort an, sondern führt zur Kanzlei-Anmeldung, falls dort noch keine aktive Sitzung läuft.

Kunde anlegen

Über „Kunde anlegen" in der Kundenliste öffnet sich die Anlage-Maske (/haendler/kunden/neu). Der Button ist gesperrt, solange Ihr Kontingent ausgeschöpft ist oder der Kontingentstand gerade nicht geladen werden konnte — dazu mehr im Abschnitt Kontingent.

1. Firma & Kontakt

Feld Pflicht?
Firma ja
Straße, PLZ, Ort, Land nein
Kontakt-E-Mail, Telefon nein
Steuer-/USt-Nr. nein

Diese Angaben sind Stammdaten für spätere Rechnungs- und Meldezwecke — kein Zugangs- oder Login-Datensatz. Ihr Kunde bekommt darüber keinen eigenen DiKAS-Zugang (siehe Was Ihr Kunde bekommt — und was nicht).

2. Online-Name

Der Online-Name bestimmt die Adresse der neuen Instanz: <online-name>.dikas.de. Während der Eingabe prüft die Maske live, ob der Name noch frei ist (kurze Verzögerung, dann „Verfügbar." oder „Dieser Online-Name ist bereits vergeben oder ungültig."). Ohne einen verfügbaren Namen lässt sich die Anlage nicht absenden.

3. Paket, Zusatzmodule, Geräte, TSE

  • Paket (Pflicht) — Auswahl aus dem vollständigen DiKAS-Katalog.
  • Zusatzmodule — die Auswahl zeigt den gesamten Modul-Katalog, nicht gefiltert nach dem gewählten Paket. Passt ein angehaktes Modul nicht zum gewählten Paket, wird das erst beim Absenden der Maske zurückgewiesen — nicht vorher schon ausgeblendet.
  • Geräte — Anzahl der Kassen-Arbeitsplätze, mindestens 1.
  • TSE — Standard ist „Keine (später nachrüstbar)"; eine Cloud-TSE lässt sich hier direkt mitbestellen, das ist für Reseller-Kunden nicht gesperrt.

Self-Service (QR-Bestellung) — jetzt oder nie

Möchte Ihr Kunde später Bestellungen per QR-Code am Tisch anbieten, muss das Modul „Self-Service (QR-Bestellung)" bei dieser Anlage angehakt werden (es ist an das Paket „Gastro" gebunden). Über dieses Portal lässt sich kein Modul nachträglich zu einem bestehenden Kunden hinzufügen — wird es hier nicht gewählt, gibt es später keinen Weg mehr dorthin, auch nicht über „Vertrag ändern" (siehe Self-Service-Automaten).

4. Preis

Sobald Paket, Gerätezahl oder Zusatzmodule gewählt sind, zeigt die Maske eine Preisvorschau mit zwei Zeilen — dazu mehr unter Preise verstehen.

5. Erst-Passwort

Sie vergeben das Erst-Passwort der Instanz selbst (mindestens 8 Zeichen, mit Bestätigungsfeld). Das ist Absicht: DiKAS speichert es nicht im Klartext und zeigt es nach dem Absenden kein einziges Mal an — auch nicht auf der eigenen Abschlussseite. Notieren Sie es sich also vor dem Absenden an einem sicheren Ort, sonst müssen Sie später ein neues setzen (siehe Zugangsdaten senden & neues Passwort setzen).

Nach dem Absenden

„Kunde anlegen" startet die Instanz sofort, aber „In Einrichtung": Ihr Kunde kann sofort an der Kasse arbeiten, aber DiKAS stellt ihm noch keine Rechnung, verschickt keine Mail und richtet noch keine Cloud-TSE ein. Erst Ihr eigener Schritt Freischalten (siehe unten) setzt die Abrechnung in Gang. Die Abschlussseite zeigt:

  • die Instanz-Adresse (mit Kopieren-Knopf),
  • den Benutzernamen,
  • den Hinweis, dass das Passwort nicht angezeigt wird, weil Sie es soeben selbst vergeben haben.

Von dort geht es entweder direkt zur Kundenübersicht dieses Kunden oder — per „Weiteren Kunden anlegen" — zu einer komplett leeren Maske für den nächsten Kunden; Stammdaten werden bewusst nicht übernommen, jeder Kunde ist ein eigener Betrieb.

Schlägt die Anlage fehl, weil Ihr Kontingent ausgeschöpft ist oder Ihr Konto noch nicht vollständig für den Reseller-Betrieb eingerichtet ist, erscheint eine entsprechende Meldung mit der Bitte, sich an DiKAS zu wenden.

Einrichtungsphase: konfigurieren, solange noch nichts abgerechnet wird

Solange ein Kunde „In Einrichtung" ist (Status auf der Detailseite, siehe Ihre Kundenliste), ändern Sie Paket, Zusatzmodule, Geräte- und Automatenzahl frei und beliebig oft — jede Änderung wirkt sofort in der Instanz Ihres Kunden, löst aber keine Rechnung aus. Erst mit dem Freischalten wird der zu diesem Zeitpunkt gültige Stand für die erste Rechnung eingefroren. Nutzen Sie diese Phase, um die Instanz mit Ihrem Kunden gemeinsam fertig einzurichten, bevor Sie die Abrechnung auslösen.

Freischalten

Auf der Detailseite eines Kunden „In Einrichtung" sehen Sie den Hinweis „Dieser Kunde ist noch in Einrichtung. Es wird nichts abgerechnet, und er hört nichts von DiKAS. Nach 30 Tagen ohne Freischaltung wird die Instanz stillgelegt." sowie den Knopf „Kunde freischalten".

30-Tage-Frist

Schalten Sie den Kunden nicht innerhalb von 30 Tagen nach der Anlage frei, legt DiKAS die Instanz automatisch still (gesperrt, nicht gelöscht) — nach 21 Tagen ohne Freischaltung bekommen Sie als Händler vorab eine Erinnerungsmail. Wurde bis zur Stilllegung bereits eine Swissbit-TSE ausgeliefert, stellt DiKAS Ihnen als Händler diese Hardware in Rechnung — der Kunde selbst wird dafür nie belastet, solange er nicht freigeschaltet ist.

Der Bestätigungsdialog nennt es ausdrücklich: „Jetzt freischalten? Die Abrechnung startet, der Kunde bekommt seine erste Rechnung und eine Einladung ins Kundenkonto." Mit der Bestätigung passiert in einem Zug:

  1. Die Abrechnung startet zum heutigen Tag; der bei der Freischaltung gültige Konfigurationsstand (Paket, Module, Geräte, Automaten) wird für die erste Rechnung eingefroren.
  2. Die erste Rechnung wird erzeugt.
  3. Eine bereits ausgelieferte Swissbit-TSE wird — falls noch nicht geschehen — mit abgerechnet; eine bestellte Cloud-TSE wird jetzt provisioniert.
  4. Ihr Kunde bekommt eine Einladung ins DiKAS-Kundenportal (konto.dikas.de) — ab hier hat er zum ersten Mal einen eigenen DiKAS-Zugang.

Ein zweiter Klick auf „Freischalten" — etwa nach einem Timeout oder aus Versehen — löst weder eine zweite Rechnung noch eine zweite Einladung aus; das Portal meldet lediglich, dass der Kunde bereits freigeschaltet ist.

Scheitert ausgerechnet die Cloud-TSE-Einrichtung, bleibt der Kunde dennoch freigeschaltet und abgerechnet — das Portal weist Sie mit einer eigenen Meldung darauf hin, dass Sie es später erneut versuchen sollten. Scheitert die Einladung ins Kundenkonto, weist das Portal ausdrücklich darauf hin, dass Ihr Kunde ohne sie kein SEPA-Mandat aktivieren kann — fassen Sie in diesem Fall manuell nach.

Was Ihr Kunde bekommt — und was nicht

Bekommt Ihr Kunde Bekommt Ihr Kunde nicht
Eine sofort laufende, live nutzbare DiKAS-Instanz (schon vor dem Freischalten) Vor dem Freischalten: eine Rechnung, eine Mail von DiKAS, eine Cloud-TSE
Nach dem Freischalten: eine eigene Rechnung von DiKAS und einen eigenen DiKAS-Kundenportal-Zugang (konto.dikas.de)

Bis zur Freischaltung spricht DiKAS Ihren Kunden zu keinem Zeitpunkt selbst an — die Kontaktdaten, die Sie bei der Anlage erfassen, sind bis dahin reine Stammdaten. Die Einrichtung bis zur Freischaltung liegt vollständig bei Ihnen. Ab der Freischaltung ändert sich das grundlegend: DiKAS fakturiert Ihren Kunden direkt wie jeden anderen Endkunden — inklusive Mahnung und Sperre bei Zahlungsverzug — und Ihr Kunde richtet sein SEPA-Lastschriftmandat selbst in seinem neuen Kundenportal unter „SEPA-Mandate" ein (oder zahlt bis dahin die einzelnen Rechnungen weiter per Überweisung). Sie als Händler haben mit dem eigentlichen Zahlungsverkehr Ihres Kunden ab hier nichts mehr zu tun.

Kontingent

In der Kopfzeile und auf der Kundenliste sehen Sie Ihren Kontingentstand, z. B. „7 von 10 Kunden". Die Höchstzahl setzt DiKAS gemäß Ihrer Vereinbarung — Sie können sie nicht selbst ändern; ist sie erreicht, wenden Sie sich an DiKAS, um sie erweitern zu lassen.

Gezählt wird jede Ihnen zugeordnete Kundeninstanz, die nicht gelöscht ist und deren Laufzeit noch nicht beendet ist. Zwei Punkte überraschen dabei leicht:

  • Eine vorgemerkte Kündigung zählt weiter mit, bis sie tatsächlich wirksam wird — also bis zum Ende des laufenden Monats (siehe Kündigen) — der Kunde wird bis dahin ja auch weiter geführt und abgerechnet.
  • Ein gescheiterter Anlageversuch zählt dauerhaft mit. Der Status „gescheitert" (siehe Ihre Kundenliste) gibt einen Platz im Kontingent also nicht automatisch wieder frei. Legen Sie in diesem Fall nicht einfach denselben Kunden ein zweites Mal an — das verbraucht einen weiteren Platz — sondern wenden Sie sich an DiKAS.

Solange der Kontingentstand nicht ermittelt werden konnte (z. B. bei einer Verbindungsstörung), bleibt „Kunde anlegen" ebenfalls gesperrt — auch wenn eigentlich noch Platz wäre. Das ist Absicht: eine Anlage soll nicht riskiert werden, solange nicht sicher feststeht, dass noch Kontingent frei ist.

Ihre Kundenliste

Unter „Kunden" (/haendler/kunden) sehen Sie alle von Ihnen angelegten Kunden mit Firma, Online-Name, Paket, Gerätezahl, Status und Anlagedatum. Ein Klick auf die Firma führt zur Detailseite.

Status Bedeutung
In Einrichtung Instanz läuft, aber DiKAS rechnet noch nicht ab. Sie konfigurieren frei und schalten frei, wenn die Einrichtung fertig ist (siehe Freischalten). Ohne Freischaltung innerhalb von 30 Tagen wird die Instanz automatisch stillgelegt.
live Freigeschaltet, DiKAS fakturiert den Kunden direkt. Instanz läuft normal.
wird eingerichtet Anlage läuft noch (kurzzeitig nach dem Absenden).
gescheitert Die Einrichtung ist technisch fehlgeschlagen. Zählt weiterhin gegen Ihr Kontingent (s. o.) — legen Sie den Kunden nicht einfach erneut an, sondern wenden Sie sich an DiKAS.
gesperrt Die Instanz wurde gesperrt — entweder durch DiKAS, oder weil weder eine Freischaltung innerhalb von 30 Tagen noch (nach der Freischaltung) eine bezahlte Rechnung des Kunden vorlag. Wenden Sie sich an DiKAS, eine Entsperrung ist über dieses Portal nicht möglich.

Vertrag ändern

Auf der Detailseite eines Kunden (/haendler/kunde/:id) sehen Sie dessen Stammdaten, Paket, Module und Gerätezahl und können den laufenden Vertrag ändern. Jede geldwirksame Aktion zeigt vor der Bestätigung einen Rückfrage-Dialog mit dem monatlichen Betrag (netto) und, falls fällig, einem anteiligen Betrag für den laufenden Zeitraum — das sind reine Preisangaben; siehe Preise verstehen dazu, wie das abgerechnet wird.

Geräte

  • Geräte hinzufügen — jederzeit möglich, mit Preis-Rückfrage vor der Bestätigung.
  • Geräte reduzieren — nur anklickbar, solange mehr als 1 Gerät gebucht ist. Eine Reduzierung wirkt nicht sofort, sondern erst zum Ersten des Folgemonats; bis dahin bleibt es bei der aktuellen Gerätezahl.
  • Rückgängig machen — nimmt eine vorgemerkte Reduzierung jederzeit kostenfrei zurück, solange sie noch nicht wirksam geworden ist. Der Knopf ist immer anklickbar; ist gar keine Reduzierung vorgemerkt, meldet das Portal das schlicht als Auskunft, nicht als Fehler.

Self-Service-Automaten

Dieselben drei Aktionen (hinzufügen / reduzieren / zurücknehmen) gibt es auch für Self-Service-Automaten — der Abschnitt erscheint auf der Detailseite aber nur, wenn der Kunde das Modul „Self-Service (QR-Bestellung)" lizenziert hat. Dieses Modul bringt bereits einen Automaten mit; deshalb wirkt es nach außen wie „ab dem ersten Automaten", tatsächlich hängt die Sichtbarkeit am Modul, nicht an einer Stückzahl. Fehlt das Modul, gibt es hier keinen Weg, es nachzuholen — das Modul lässt sich ausschließlich bei der Anlage wählen (siehe Warnhinweis oben unter Paket, Zusatzmodule, Geräte, TSE). Ist das Modul vorhanden, funktionieren Zubuchen, Reduzieren und Rückgängigmachen eines zusätzlichen Automaten wie bei den Geräten.

Paket wechseln

Nur für Kunden im reinen factura-Tarif ohne Kassenmodul. Hat Ihr Kunde eines der Kassen-Pakete (z. B. Basic oder Gastro — die normalen Pakete für die meisten Ihrer Kunden), bietet das Portal keinen Paketwechsel an: Der Vorgang wird abgelehnt, mit dem Hinweis, dass die Lizenz nicht im factura-Tarif ist. Für diese Kunden läuft ein Paketwechsel über DiKAS.

Nur solange Ihr Kunde noch im factura-Tarif ohne Kassenmodul ist, funktioniert der Wechsel wie beschrieben: Sie wählen ein Zielpaket aus dem Katalog und lassen sich den Preis anzeigen (Listenpreis und Ihr Einkaufspreis, wie bei der Anlage). Die Auswahlliste zeigt dabei den gesamten Katalog, ohne vorab auf passende Ziele einzuschränken — geboten wird ausschließlich ein Wechsel nach oben. Ein nicht passendes Ziel lehnt DiKAS beim Bestätigen mit einer erklärenden Meldung ab, statt es stillschweigend anzuwenden.

Kündigen

Beendet das Abonnement dieses Kunden zum Ende des laufenden Monats — nicht sofort. Bis dahin läuft die Instanz normal weiter, auch eine gebuchte Cloud-TSE bleibt bis zum Monatsende aktiv; erst danach wird sie abgeschaltet und archiviert. Die Bestätigung weist ausdrücklich darauf hin, dass dieser Schritt nicht rückgängig zu machen ist. Der Kunde zählt bis zum Wirksamwerden weiter gegen Ihr Kontingent (siehe Kontingent).

Zugangsdaten senden & neues Passwort setzen

Auf derselben Detailseite finden Sie zwei getrennte Aktionen, mit denen Sie Ihren Kunden nachträglich versorgen:

Zugangsdaten senden — Sie geben eine beliebige Empfänger-Adresse ein (Ihre eigene oder die Ihres Kunden) und verschicken eine Mail mit Instanz-Adresse und Benutzername. Ein Passwort steht darin nie — die Mail verweist ausdrücklich darauf, dass die Zugangsdaten vom Fachhändler kommen. Aus Missbrauchsschutz sind höchstens 10 solcher Mails pro Minute je Händlerkonto möglich; bei Überschreitung erscheint ein kurzer Warte-Hinweis.

Neues Passwort setzen — Sie vergeben ein neues Passwort für die Instanz dieses Kunden (mindestens 6 Zeichen). Gesetzt wird es für genau den Benutzer, der bei der Anlage angelegt wurde — denselben Benutzernamen, den auch die Mail „Zugangsdaten senden" nennt. Das alte Passwort ist damit ungültig; die nächste Anmeldung an der Kasse funktioniert nur noch mit dem neuen. Es kann sein, dass die Kasse noch einige Sekunden lang das alte Passwort annimmt — sie merkt sich Anmeldedaten kurzzeitig. Das betrifft ausschließlich die Kasse selbst, nicht ein DiKAS-Kundenportal — das hat der Kunde ja ohnehin nicht.

Hat sich Ihr Kunde ausgesperrt (nach fünf Fehlversuchen sperrt die Kasse den Zugang 15 Minuten), hebt das neue Passwort diese Sperre gleich mit auf — er muss die Wartezeit nicht absitzen.

Wie beim Erst-Passwort gilt: Es wird danach an keiner Stelle mehr angezeigt, protokolliert oder verschickt — merken Sie es sich, bevor Sie absenden. Im Protokoll erscheint nur die Tatsache, dass ein neues Passwort gesetzt wurde.

Zwei Meldungen können statt einer Erfolgsbestätigung erscheinen; in beiden Fällen ist nichts geändert worden und das alte Passwort gilt weiter:

  • „Für diesen Kunden gibt es noch keinen Instanz-Zugang, dessen Passwort gesetzt werden könnte." — die Einrichtung dieses Kunden ist nicht weit genug gekommen (Status gescheitert oder wird eingerichtet, siehe Ihre Kundenliste).
  • „Die Instanz ist derzeit nicht erreichbar." — eine vorübergehende Störung; versuchen Sie es später erneut.

Marke

Unter „Marke" (/haendler/marke) pflegen Sie die EINE Marke, die bei Ihren Endkunden ankommt. Ohne bislang gespeicherte Marke zeigt die Seite eine leere Vorbelegung — kein Fehler, einfach der Startzustand vor der ersten Pflege.

Pflegbar sind:

  • Markenname und Name (Pflichtfeld) — Name ist die interne Bezeichnung der Marke, Markenname der nach außen sichtbare.
  • Claim — ein kurzer Untertitel/Slogan.
  • Theme — zur Auswahl stehen ausschließlich „DiKAS" und „DiKAS Hell". Die übrigen Themes im System sind die Hausfarben namentlicher Bestandskunden samt deren eigenem Logo; die Auswahl ist serverseitig auf die zwei neutralen Themes begrenzt, nicht nur in der Maske ausgeblendet.
  • Primär- und Akzentfarbe — je über einen Farbwähler, zurücksetzbar auf den Theme-Wert.
  • Schriften (Oberfläche/Überschriften) — optional, wirkt nur, wo das jeweilige Portal eigene Schriftschnitte lädt.
  • Logo — hochladen (bis 512 KB) oder entfernen; ohne eigenes Logo greift das Theme-Logo bzw. zuletzt das DiKAS-Logo.

Eine Live-Vorschau neben dem Formular zeigt sofort, wie Marke und Farben wirken — sie färbt ausschließlich diese Vorschaufläche, nicht das Portal drumherum.

Speichern fragt zurück und nennt dabei die Zahl der betroffenen Betriebe. Erst die Bestätigung schreibt und verteilt: die Marke wird an alle Ihre bislang markenlosen Lizenzen angehängt und sofort an alle eigenen Betriebe verteilt (Fan-out, best effort — die Rückmeldung nennt „an N von M verteilt"). Kunden, die bereits eine andere, von DiKAS gesetzte Marke tragen, bleiben davon unberührt. Eine Änderung wirkt also nicht erst beim nächsten Kontakt mit dem Kunden, sondern unmittelbar mit dem Speichern.

White-Label bleibt bei DiKAS. Ob auch Plattform-Dokumente (z. B. System-Mails) Ihre Marke statt der DiKAS-Marke tragen, legen Sie hier nicht selbst fest — das entscheidet DiKAS.

Protokoll

Unter „Protokoll" (/haendler/protokoll) sehen Sie rein lesend alle eigenen Aktionen, neueste zuerst: Zeitpunkt, Aktion, betroffener Kunde (verlinkt zur Detailseite) und Details.

Eine Markenänderung erscheint dort als eigene Zeile „Marke geändert" — ohne eine Kundenspalte, sondern mit einem „—": eine Marke gehört zu keinem einzelnen Kunden, sondern zu Ihnen als Händler.

Für Kunden des alten Modells (siehe Preise verstehen) ist dieses Protokoll weiterhin die einzige Grundlage, anhand derer DiKAS geldwirksame Aktionen wie eine Geräte-Zubuchung oder ein Paket-Upgrade nachvollzieht und Ihnen in Rechnung stellt. Für freigeschaltete Kunden des neuen Modells läuft die Abrechnung automatisch (Rechnung an den Kunden, Provision an Sie) — das Protokoll dient dort nur noch der Nachvollziehbarkeit.

Preise verstehen

An jeder Stelle mit einem Preis — Anlage-Maske, Paketwechsel, Geräte-/Automaten-Zubuchung — zeigt das Portal zwei Beträge nebeneinander:

  • Listenpreis (Endkunde) — was Ihr Kunde tatsächlich von DiKAS in Rechnung gestellt bekommt.
  • Ihre Provision — Ihr Anteil an dieser Rechnung, in Prozent.

Ihr Provisionssatz richtet sich nach Ihrer Vereinbarung mit DiKAS — entweder eine individuell ausgehandelte Sonderkondition, oder andernfalls eine Staffel, die mit der Zahl Ihrer aktiven Kunden steigt. Den für Sie aktuell geltenden Prozentsatz sehen Sie live bei jeder Preisanzeige.

DiKAS rechnet den Kunden direkt ab — Ihre Provision folgt der Zahlung

Seit der Direktabrechnung stellt DiKAS die laufenden Abo-Rechnungen an Ihren Kunden — nicht Sie. Die Abrechnung startet erst mit dem Freischalten dieses Kunden. Auf jede bezahlte Abo-Rechnung eines freigeschalteten Kunden erhalten Sie danach automatisch eine Provision, zu dem Satz, der bei der Freischaltung dieses Kunden eingefroren wurde (ändert sich Ihr allgemeiner Satz später, bleibt der bereits freigeschaltete Kunde bei seinem eigenen Satz). Eine unbezahlte, gemahnte oder stornierte Rechnung löst keine Provision aus. Die Auszahlung erfolgt im monatlichen Provisionslauf.

Für Kunden des alten Modells (bei Ihnen angelegt, bevor es die Freischaltung gab) gilt weiterhin: DiKAS stellt keine Rechnung an den Endkunden, Sie werden wie bisher von DiKAS fakturiert und rechnen selbst mit Ihrem Kunden ab.

Ihre Provision im Portal

Im Reiter „Provision" sehen Sie je Abrechnungsperiode, welche bezahlten Kundenrechnungen Provision ausgelöst haben und welcher Betrag daraus entsteht — dieselbe Berechnung, die DiKAS für die Auszahlung verwendet, auf Ihre Kunden beschränkt. Der Provisionslauf läuft täglich automatisch über die laufende und die vorige Periode; eine Zahlung, die erst nach Monatsende gebucht wird, holt er nach.

Die Auszahlung erfolgt als Gutschrift von DiKAS mit eigener Belegnummer, überwiesen per Sammelüberweisung; im Verwendungszweck stehen Belegnummer und Periode.

Was keine Provision auslöst

Eine Rechnung, die ohne Zahlungseingang geschlossen wurde — Abschreibung nach Zahlungsausfall, Insolvenz, pauschaler Abschluss alter Posten — löst keine Provision aus. Teilzahlungen und verspätete Zahlungen werden normal berücksichtigt.

Kleinunternehmer

Weisen Sie als Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer aus, teilen Sie das DiKAS mit: Ihre Gutschriften werden dann ohne Steuer erstellt. Im Regelfall enthält die Gutschrift den Steuerausweis.

Fachhändler und Kanzlei in einer Hand

Sind Sie bei DiKAS zugleich als Steuerberater-Kanzlei angebunden, wird ein von Ihnen angelegter Kunde sofort und ohne Bestätigung durch den Kunden mit Ihrer Kanzlei verknüpft — Sie sehen ihn also auch im Kanzlei-Bereich. Brechen Sie die Einrichtung ab oder läuft die 30-Tage-Frist ab, endet diese automatische Verknüpfung wieder; eine vom Kunden selbst bestätigte Verknüpfung bleibt bestehen.

Bedienung mit der Tastatur

Das Portal lässt sich ohne Maus bedienen: Mit Tab springen Sie von Bedienelement zu Bedienelement, mit Enter bzw. der Leertaste lösen Sie es aus — das gilt auch für die Karten in der Abo-Liste und für „Mandat verwalten" auf der Abo-Detailseite. Das gerade angesprungene Element bekommt dabei einen sichtbaren Rahmen; bei Mausbedienung erscheint er nicht. Dialoge schließen Sie über ihren Abbrechen-Knopf.

Was in dieser Version noch nicht geht

Noch nicht möglich

  • Kein Paket-Downgrade — nur ein Wechsel nach oben ist über das Portal möglich. Ein Downgrade läuft über DiKAS.
  • Paketwechsel nur im factura-Tarif ohne Kassenmodul — sobald ein Kunde eines der Kassen-Pakete (Basic, Gastro, Liefer & Abhol, Club) hat, bietet das Portal für ihn gar keinen Paketwechsel mehr an. Jede weitere Anpassung läuft über DiKAS.
  • Zusatzmodule lassen sich nach der Anlage nicht mehr hinzufügen — z. B. das Self-Service-Modul (QR-Bestellung): Wird es beim Anlegen nicht angehakt, gibt es über dieses Portal keinen späteren Weg, es nachzurüsten.
  • Kein Löschen eines Kunden — Kündigen beendet das Abonnement, ein tatsächliches Löschen der Instanz bleibt DiKAS vorbehalten.
  • Keine eigene Domain — alle Kundeninstanzen laufen unter *.dikas.de.
  • Die Oberfläche gibt es nur auf Deutsch.

Häufige Fragen

Kann ich einen angelegten Kunden wieder löschen? Nein, nicht über das Portal. „Kündigen" beendet das Abonnement zum Ende des laufenden Monats; ein tatsächliches Löschen der Instanz übernimmt DiKAS auf Anfrage.

Ich sehe „gescheitert" bei einem Kunden — was tun? Nicht einfach denselben Kunden erneut anlegen, das verbraucht einen weiteren Platz in Ihrem Kontingent. Wenden Sie sich an DiKAS, damit der Anlageversuch nachgeprüft wird.

Ich habe das Passwort meines Kunden vergessen — kann ich es nachsehen? Nein, DiKAS zeigt und speichert kein Passwort im Klartext. Setzen Sie stattdessen unter Neues Passwort setzen ein neues; das alte wird damit ungültig (die Kasse kann es noch wenige Sekunden akzeptieren, sie merkt sich Anmeldedaten kurzzeitig). Eine bestehende 15-Minuten-Sperre nach Fehlversuchen wird dabei mit aufgehoben.

„Kunde anlegen" ist gesperrt, obwohl mein Kontingent eigentlich noch nicht voll sein müsste — warum? Vermutlich konnte der Kontingentstand gerade nicht geladen werden; laden Sie die Seite neu. Bleibt es dabei, wenden Sie sich an DiKAS.

Ich habe bei DiKAS zusätzlich eine Steuerberater-Kanzlei angebunden — reicht eine Anmeldung für beides? Es ist dasselbe Konto, aber zwei getrennte Sitzungen. Der Umschalter „Zur Kanzlei wechseln" führt zum Kanzlei-Bereich; ist dort keine eigene Sitzung aktiv, melden Sie sich dort einmal separat an.

„Paket wechseln" lehnt jeden Versuch ab, obwohl mein Kunde ein normales Kassenpaket hat — ist das ein Fehler? Nein, das ist der aktuelle Stand: Ein Paketwechsel über das Portal geht nur, solange der Kunde noch im reinen factura-Tarif ohne Kassenmodul ist. Für Kunden mit einem Kassen-Paket (Basic, Gastro, Liefer & Abhol, Club) bietet das Portal keinen Paketwechsel — das läuft über DiKAS.

Ich habe beim Anlegen das Self-Service-Modul vergessen — kann ich es nachträglich buchen? Nicht über dieses Portal. Zusatzmodule lassen sich ausschließlich bei der Anlage wählen; ein nachträgliches Hinzufügen zu einem bestehenden Kunden bietet das Portal nicht an. Wenden Sie sich dafür an DiKAS.

Was passiert, wenn ich einen Kunden nicht innerhalb von 30 Tagen freischalte? Die Instanz wird automatisch stillgelegt (gesperrt, nicht gelöscht) — nach 21 Tagen ohne Freischaltung bekommen Sie vorab eine Erinnerungsmail. Eine bereits ausgelieferte Swissbit-TSE wird Ihnen dann als Händler in Rechnung gestellt. Schalten Sie den Kunden später doch noch frei, läuft die Einrichtung normal weiter — die Stilllegung wird dabei aufgehoben.

Kann ich einen Kunden zweimal freischalten oder die Freischaltung rückgängig machen? Ein zweiter Klick auf „Freischalten" bewirkt nichts weiter — keine zweite Rechnung, keine zweite Einladung. Ein Zurück in den Zustand „In Einrichtung" gibt es nicht: Freischalten ist endgültig.

Warum bekomme ich für einen freigeschalteten Kunden keine Provision? Provision entsteht ausschließlich auf bezahlte Abo-Rechnungen. Ist eine Rechnung offen, gemahnt oder storniert, entfällt die Provision für diese Rechnung — sie kann aber mit der nächsten bezahlten Periode wieder entstehen.

Kann ein Kunde dikas Faktura zusammen mit einem Kassenpaket nutzen? Ja. Eine Lizenz mit Faktura und Kasse (oder Gastro-Tischen) bleibt ein vollwertiger Kassenbetrieb: Normal-/Experten-Modus, Lager, QR- und Self-Service und die übrigen Betriebsmodule bleiben sichtbar, die Faktura-Funktionen kommen hinzu.

Muss ich mich um das SEPA-Mandat meines freigeschalteten Kunden kümmern? Nein. Sobald der Kunde freigeschaltet ist, ist er selbst dafür verantwortlich — er erteilt es in seinem eigenen Kundenportal unter „SEPA-Mandate". Bis dahin zahlt er einzelne Rechnungen per Überweisung.

Weiterführend

Steuerberater & Kanzlei — der getrennte Portalbereich für die buchhalterische Betreuung von Mandanten, falls Sie zusätzlich als Kanzlei angebunden sind.