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v26.3

Glossar — Fachbegriffe im Kassensystem

Alle Fachbegriffe rund um DiKAS, Kassensysteme und Gastronomie-IT.


A

ACK / NACK

Bestätigungs- und Fehlersignale in der Kommunikation mit Schankanlagen. ACK (Acknowledge) bestätigt den Empfang eines Befehls. NACK (Negative Acknowledge) signalisiert einen Fehler — der Befehl wird automatisch wiederholt.

Addimat

Hersteller von Schankanlagen. DiKAS unterstützt das Addimat-Protokoll (STX/ETX-Framing mit XOR-CRC-Prüfsumme) für automatische Getränkezapfung.

Allergene (EU-14)

Die 14 kennzeichnungspflichtigen Allergene nach EU-Verordnung Nr. 1169/2011. DiKAS speichert Allergene pro Artikel und druckt sie auf Bons.

API (Application Programming Interface)

Programmierschnittstelle. DiKAS bietet über 500 REST-API-Endpoints für die Integration mit externen Systemen. Authentifizierung über JWT-Token.

Artikelgruppe

Ordnungsstruktur für Artikel. Gruppen sind hierarchisch aufgebaut (bis zu 3 Ebenen) und bestimmen die Druckerzuordnung, Sortierung in der Kasse und Warengruppen-Auswertung. Drucker-Einstellungen vererben sich automatisch von der übergeordneten Gruppe.

Artikeloption

Zusatzauswahl bei einer Bestellung (z. B. Extra-Belag, Beilage, Zubereitungsart). Optionen können einen Aufpreis haben und als Pflicht- oder optionale Auswahl konfiguriert werden.

Audit-Log

Revisionssicheres Protokoll aller kassierrelevanten Vorgänge. Wird automatisch geführt und kann als Datei heruntergeladen werden. Relevant für Betriebsprüfungen.


B

Backup

Vollständige Sicherung aller DiKAS-Daten als ZIP-Datei. Enthält alle Dokumente (JSONL-komprimiert mit Brotli) und Dateianhänge. Kann selektiv wiederhergestellt werden (z. B. nur Artikel oder nur Kunden).

Bereichsabhängige Druckoption

Druckersteuerung, die je nach Tischgruppe (Servicebereich) unterschiedliche Drucker verwendet. Beispiel: Bierbestellungen im Biergarten gehen an den Gartendrucker, in der Stube an den Thekendrucker.

Bestandswert

Wert eines Lagerbestands: Menge × durchschnittlicher Einkaufspreis. DiKAS zeigt ihn je Artikel und als Summe je Lagerort — die Grundlage für die Bewertung des Warenlagers zum Stichtag.

Bestellnummer

Fortlaufende Nummer einer Lieferantenbestellung im Format BES-0001. Sie entsteht beim Aufgeben der Bestellung, nicht beim Anlegen — ein verworfener Entwurf hinterlässt deshalb keine Lücke. Modul Warenwirtschaft.

Bestellvorschlag

Automatisch ermittelter Bestellbedarf des Hauptlagers: alle Artikel unter dem Mindestbestand, aufgefüllt bis zum Sollbestand, auf ganze Gebinde aufgerundet und nach Lieferant gruppiert.

Bewirtungsbeleg

Steuerlich relevanter Beleg für geschäftliche Bewirtungskosten. DiKAS druckt automatisch einen Bewirtungsbeleg mit Anlass, Teilnehmern und Trinkgeld.

Bon

Kassenbeleg. DiKAS unterscheidet vier Bon-Typen: Rechnung (für den Gast), Sammelbon (Küchenübersicht), ExtraBon (einzelne Station) und StornoBon (Stornierung).

BYOD (Bring Your Own Device)

Konzept, bei dem beliebige Endgeräte als Kasse genutzt werden können — PC, Tablet, Smartphone. DiKAS läuft im Browser und benötigt keine Spezialhardware.


C

Clean Architecture

Software-Architekturmuster. DiKAS ist in vier Schichten aufgebaut: Domain (Geschäftslogik), Application (Anwendungsfälle), Infrastructure (Datenbank, Drucker), Web (API-Endpoints).

CouchDB

NoSQL-Datenbank, die DiKAS als Standard-Datenspeicher verwendet. Vorteile: Offline-Fähigkeit durch Replikation, dokumentenbasiertes Datenmodell, Echtzeit-Änderungsbenachrichtigungen.

CQRS (Command Query Responsibility Segregation)

Architekturmuster, das Lese- und Schreiboperationen trennt. DiKAS verwendet Commands für Änderungen (Bestellung aufgeben, Zahlung durchführen) und Queries für Abfragen (Artikel laden, Berichte anzeigen).


D

DATEV

Standard-Buchhaltungssoftware in Deutschland. DiKAS exportiert Kassendaten im DATEV-Format (EXTF v13) mit 7 verschiedenen Export-Modi. Unterstützt verschlüsselte ZIP-Archive und E-Mail-Versand an den Steuerberater.

Direktverkauf

Kassiervorgang ohne Tischzuordnung. Ideal für Imbiss, Bäckerei, Kiosk oder Thekenbetrieb. Artikel auswählen, Zahlungsart wählen, fertig.

DSFinV-K

Digitale Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme. Standardisiertes Exportformat für Betriebsprüfungen. DiKAS erstellt DSFinV-K-konforme Exporte.

Durchlaufzeit (Bestellung bis Wareneingang)

Zeit vom Aufgeben einer Bestellung bis zum ersten Wareneingang. Die Statistik weist Durchschnitt und Median aus und nennt dazu, über wie viele Bestellungen gerechnet wurde.

Durchschnitts-Einkaufspreis (Ø-EK)

Gleitender Einkaufspreis je Lagereinheit. Jeder Wareneingang schreibt ihn fort. Er bewertet den Bestand und liefert den Wareneinsatz für Rezeptkalkulation und Lagerbericht.


E

ESC/POS

Druckprotokoll für Thermodrucker (Kassenbondrucker). Entwickelt von Epson, unterstützt von fast allen Bondruckern (Epson, Star, Bixolon, etc.). DiKAS kommuniziert über TCP/IP mit ESC/POS-Druckern.

ExtraBon

Zusätzlicher Bon, der bei einer Bestellung automatisch an eine bestimmte Station gedruckt wird (z. B. Küche, Bar, Salatstation). Jeder Artikel kann bis zu zwei ExtraBon-Drucker haben.


F

FinTS (Financial Transaction Services)

Protokoll für Online-Banking in Deutschland (Nachfolger von HBCI). DiKAS nutzt FinTS für den automatischen Kontoauszugsabruf zur Zuordnung von Zahlungseingängen.

FlexCel

Bibliothek zur Excel-Dateierzeugung. DiKAS verwendet FlexCel für Excel-Exporte (Zeiterfassung, Berichte, DATEV-Vorlagen).

FreeCount (Gratis-Anzahl)

Optionsgruppen-Einstellung. Legt fest, wie viele der günstigsten gewählten Optionen kostenlos sind. Beispiel: „Eine Soße inklusive" → FreeCount = 1.


G

Gang (Kurs)

Speisefolge in einem mehrgängigen Menü. DiKAS unterstützt Gangsteuerung: Der Kellner wechselt den Gang, und die Küche erhält einen Gang-Bon mit der Information, welche Gerichte als Nächstes zubereitet werden sollen.

Gang-Bon

Automatisch gedruckter Bon beim Gang-Wechsel. Informiert die Küche, dass der nächste Gang vorbereitet werden soll. Wird nur auf Druckern mit aktivierter Gang-Bon-Option gedruckt.

Garantieaussage

Antwort auf die Frage, ob ein Gerät zum Meldezeitpunkt in Garantie war. Es gibt drei Antworten: In Garantie, Abgelaufen und Nicht feststellbar — Letzteres, wenn weder ein Garantieende am Gerät noch ein Lieferdatum vorliegt.

GDPdU (GoBD)

Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form. DiKAS unterstützt die GoBD-konforme Kassenführung (u. a. unveränderbare Belege) und erstellt GDPdU-konforme Exporte.

Gebinde

Bestelleinheit beim Lieferanten, z. B. „Kiste 20×0,5". Der Gebinde-Faktor sagt, wie viele Lagereinheiten darin stecken (20 Flaschen); der Einkaufspreis wird je Gebinde gepflegt. Bestellungen laufen in Gebinden, der Bestand in Lagereinheiten.

Grafik-Bon

Kassenbon oder Gutschein, der als Bild gedruckt wird — mit Logo, wählbarer Schrift, Steuertabelle und Eurozeichen — statt in der eingebauten Druckerschrift (Textbon). Wird je Vorlage unter Einstellungen → Bon-Vorlagen mit „Bon drucken als: Grafik" eingeschaltet. Kann der Drucker das Bild nicht ausgeben, druckt DiKAS automatisch den Textbon.

Gruber

Hersteller von Schankanlagen. DiKAS unterstützt das Gruber-Protokoll (STX/ETX-Framing mit ENQ-Handshake und optionaler XOR-Prüfsumme).

Gutschein (Wertgutschein / Einzelgutschein)

DiKAS unterscheidet zwei Gutscheinarten: Wertgutscheine (beliebiger Betrag, 0 % MwSt beim Verkauf, MwSt bei Einlösung) und Einzelgutscheine (für einen bestimmten Artikel, normale MwSt beim Verkauf, 0 % bei Einlösung).


H

Hausbon

Zahlungsart „auf Rechnung". Der Betrag wird auf dem Kundenkonto verbucht und kann später als Rechnung ausgestellt werden. Kein Kasseneffekt (es fließt kein Bargeld).

Hogatron

Hersteller von Schankanlagen (auch WMF). DiKAS unterstützt das Hogatron-Protokoll mit konfigurierbaren Feldlängen.


I

Inventur

Zählung des tatsächlichen Bestands eines Lagerorts. Der Abschluss setzt den Bestand auf die gezählte Menge und legt für jede Differenz eine Korrektur-Buchung als Nachweis ab. Nicht gezählte Artikel bleiben unverändert.


J

JWT (JSON Web Token)

Authentifizierungsmechanismus. DiKAS verwendet JWT-Token für die API-Authentifizierung. Token werden beim Login ausgestellt und bei jedem API-Aufruf mitgesendet.


K

KassenSichV

Kassensicherungsverordnung. Seit 01.01.2020 in Deutschland Pflicht. Jede elektronische Kasse muss eine TSE (Technische Sicherheitseinrichtung) verwenden, die Transaktionen manipulationssicher signiert.

KDS (Kitchen Display System)

Küchemonitor. Zeigt Bestellungen auf einem Bildschirm statt auf Papier an. DiKAS nutzt SignalR für Echtzeit-Updates — neue Bestellungen erscheinen sofort.

Kundenguthaben

Prepaid-Guthaben auf dem Kundenkonto. DiKAS unterscheidet AccountBalance (aufgeladenes Barguthaben) und BonusBalance (Auflade-Bonus in Prozent/Betrag). Aufladung = 0 % MwSt, Einlösung = normale MwSt.


L

Lagereinheit

Die Einheit, in der ein Artikel gezählt wird — Flasche, Stück, Kilogramm. Davon zu unterscheiden: die Inhalts-Einheit (0,7 l je Flasche) für Rezepturen und das Gebinde für Bestellungen.

Lagerort

Ein Ort mit eigenem Bestand: Hauptlager, Theke, Küche. Jedem Arbeitsplatz lässt sich ein Lagerort zuordnen; Verkäufe an dieser Kasse buchen dann von dort ab.

Leergut

Systemlagerort, der die Pfand-Einheiten aus Verkauf und Rücknahme zählt. Er führt Pfand-Einheiten, keine Ware.

Lieferantennummer

Fortlaufende Nummer eines Lieferanten im Format LFR-0001, vergeben beim Speichern. Modul Warenwirtschaft.

Lieferschein

Beleg über gelieferte Ware — mit Nummer, Lieferanschrift und Positionen, aber ohne Preise. Modul Warenwirtschaft.

Lieferscheinnummer

Fortlaufende Nummer eines Lieferscheins im Format LS-0001. Sie entsteht beim Ausstellen; ein Entwurf hat keine.


M

MediatR

.NET-Bibliothek für CQRS-Pattern. Alle DiKAS-Befehle (Commands) und Abfragen (Queries) werden über MediatR dispatcht.

Mindestbestand / Sollbestand (Min / Soll)

Je Lagerort und Artikel hinterlegte Schwellen: Unter Min wird nachgefordert oder nachbestellt, aufgefüllt wird bis Soll. Der Mindestbestand am Artikel selbst wirkt nur im Hauptlager.

Mindestverzehr

Mindestbestellwert pro Gast (z. B. in Clubs). Wird als Aufschlag beim Bezahlen berechnet, wenn der Gast den Mindestverzehr nicht erreicht hat.


N

NFC (Near Field Communication)

Kontaktlose Kommunikation über kurze Distanz. DiKAS nutzt NFC für Mitarbeiter-Anmeldung (Kellner hält Chip an Lesegerät) und Disco-Gästekonten (Karten-ID).

NgRx Signal Store

Angular-Bibliothek für globales State-Management. DiKAS verwendet den Signal Store (AppStore) für den Anwendungszustand im Frontend.


O

OpenBon

Offene Bestellposition. Jeder bestellte Artikel auf einem Tisch wird als einzelnes OpenBon-Dokument gespeichert. Alle OpenBons mit derselben BonId gehören zu einer Bestellsitzung. Wird bei Zahlung zum ReceiptItem.

Optionsvorlage (OptionTemplate)

Wiederverwendbare Sammlung von Artikeloptionen. Wird einmal erstellt und kann mehreren Artikeln zugewiesen werden. Änderungen an der Vorlage gelten sofort für alle zugeordneten Artikel.


P

Packstück

Ein Karton einer Sendung, mit Gewicht und Maßen. Wird am Packtisch erfasst und dient Frachtabrechnung und Nachweis.

Packtisch

Maske zum Packen eines Lieferscheins: großes Scanfeld, Sollliste, Fehlliste und Packstücke. Der Scan bucht nichts — er hakt ab; gebucht wird beim Ausstellen des Belegs.

PLU (Price Look-Up)

Artikelnummer für Schankanlagen. Jeder Zapfhahn hat eine PLU-Nummer. Der Artikel in DiKAS wird über das Feld „Schankanlage-PLU" mit dem Zapfhahn verknüpft.

POS (Point of Sale)

Kassensystem / Verkaufspunkt. In DiKAS der Bereich, in dem kassiert wird (im Gegensatz zum Admin-Bereich für Verwaltung).

Preisregel

Automatische Preisänderung basierend auf Bedingungen wie Wochentag, Uhrzeit, Tischgruppe, Kundengruppe oder Liefermodus. Artikel-Regeln haben Vorrang vor Gruppen-Regeln.

PrintPool

Hintergrund-Druckdienst in DiKAS. Verwaltet eine Warteschlange von Druckaufträgen, sendet sie über TCP an Drucker und behandelt Fehler mit automatischen Wiederholungsversuchen und Backup-Druckern.


Q

QR-Code (TSE)

DiKAS druckt einen QR-Code auf Kassenbons, der die TSE-Signatur enthält. Format nach DSFinV-K Anhang I: Seriennummer, Signaturzähler, Startzeitpunkt, Endzeitpunkt, Signatur.


R

Receipt (Beleg)

Kassenbeleg nach einer Zahlung. Enthält alle Positionen, Steueraufschlüsselung, Zahlungsart(en) und TSE-Signatur. Wird in der Datenbank dauerhaft gespeichert.

Reklamation (RMA)

Vorgang zu einem zurückgekommenen Gerät: Nummer RMA-0001, Mangel, Garantieaussage, Kommunikationsverlauf und ein Entscheid (Reparatur, Austausch, Gutschrift, Ablehnung). Modul Warenwirtschaft.

REST API

Programmierschnittstelle über HTTP. DiKAS bietet 500+ Endpoints unter /api/v1/... für alle Funktionen: Artikel, Bestellungen, Zahlungen, Kunden, Berichte, Einstellungen.

Restlieferschein

Entwurf, der beim Abschluss einer Teillieferung entsteht: er trägt die nicht gepackten Positionen samt ihrer Vormerkungen — und noch keine Nummer.

Rezeptur

Zusammensetzung eines verkauften Artikels aus anderen Artikeln (ein Cocktail aus Rum, Cola und Limette). Beim Verkauf werden die Komponenten anteilig vom Lager abgebucht; Rezepte dürfen bis zu drei Ebenen tief verschachtelt sein.


S

Sammelbon

Zusammenfassender Bon, der alle Artikel einer Bestellung für eine bestimmte Station gruppiert. Im Gegensatz zum ExtraBon (ein Bon pro Artikel) zeigt der Sammelbon alle Positionen auf einen Blick.

Schankanlage (Beverage Dispensing System)

Automatische Getränkezapfanlage. DiKAS unterstützt Gruber, Addimat und Hogatron/WMF über Serial, TCP oder UDP. Bestellungen lösen automatisches Zapfen aus.

Schwund

Fehlmenge ohne Verkauf: Bruch, Verderb, Eigenverbrauch, Diebstahl. Im Lagerbericht ist der Schwund-Indikator die Summe aus gebuchten Verlusten und negativen Korrekturen.

Sendungsnummer

Nummer des Paketdienstes zu einer Sendung. Sie wird in DiKAS eingetragen, nicht erzeugt — es gibt keine Anbindung an einen Dienstleister. Ohne Nummer ist ein Grund anzugeben.

SEPA-Lastschrift

Europäisches Einzugsverfahren. DiKAS erstellt SEPA-XML-Dateien für den automatischen Bankeinzug offener Rechnungen und Abonnements.

Seriennummer

Nummer des Herstellers auf dem Gerät. Führt ein Artikel Seriennummern, verlangt jeder Wareneingang genau eine Nummer je Bestandseinheit; danach ist jedes Stück einzeln nachverfolgbar. Die Suche unterscheidet Groß- und Kleinschreibung.

Set (Bündel)

Artikel, der aus mehreren Bestandteilen besteht („Kasse“ = Terminal + Drucker + TSE). Ein Set führt keinen eigenen Bestand — verkauft wird es als ein Artikel, abgebucht werden seine Komponenten.

SignalR

Echtzeit-Kommunikationstechnologie. DiKAS nutzt SignalR für Live-Updates im Küchemonitor, bei Tischänderungen und Konfigurationsänderungen. Alle verbundenen Geräte sehen Änderungen sofort.

Soft Delete

Löschmechanismus, bei dem Datensätze nicht physisch gelöscht, sondern als „gelöscht" markiert werden. Dadurch bleiben sie in Berichten und historischen Daten erhalten.

Split-Zahlung

Getrennte Zahlung einer Rechnung. DiKAS unterstützt sowohl das Aufteilen nach Positionen (jeder Gast zahlt seine Artikel) als auch nach Betrag (gleichmäßiges Teilen).

SQLite

Lokale Datenbankengine. DiKAS kann alternativ zu CouchDB mit SQLite betrieben werden — ideal für Einzelplatzinstallationen und die Android-App.

System-Artikel

Vordefinierte Artikel in DiKAS, die für interne Funktionen benötigt werden (z. B. Guthaben-Aufladung, Gutschein-Einlösung, Pfand). Können nicht gelöscht werden.


T

Tagesabschluss (Z-Bericht)

Abschluss einer Geschäftsschicht. Fasst alle Umsätze, Zahlungsarten, Steuern und Differenzen zusammen. Wird TSE-signiert und als PDF oder Bon gedruckt. Setzt die Schankanlage zurück (wenn konfiguriert).

Tischgruppe

Servicebereich im Betrieb (z. B. Innenraum, Terrasse, Biergarten, VIP). Tischgruppen steuern die Druckerauflösung (bereichsabhängige Druckoptionen) und können eigene Preisregeln haben.

TSE (Technische Sicherheitseinrichtung)

Manipulationssicherer Signaturmechanismus für Kassensysteme. In Deutschland seit 01.01.2020 Pflicht. DiKAS unterstützt Hardware-TSE (Swissbit USB) und TSE-Proxy (Netzwerk). Jeder Beleg, jede Bestellung und jeder Tagesabschluss wird signiert.


U

Umlagerung

Buchung, die Bestand von einem Lagerort auf einen anderen verschiebt — vom Hauptlager an die Theke. Die Gesamtmenge im Haus bleibt gleich.


V

Virtueller Drucker

Platzhalter-Drucker in DiKAS: Kellner-Drucker (__kellner__) = der Drucker des aktuellen Endgeräts. Standard-Drucker (__standard__) = der in den Einstellungen festgelegte Standard-Drucker.

Vormerkung (Reserviert)

Zustand eines Geräts, das für einen Lieferschein-Entwurf vorgemerkt ist. Es liegt weiter im Haus, und der Bestand ändert sich nicht — er fällt erst beim Ausstellen. Freigegeben wird eine Vormerkung durch das Stornieren des Belegs.

Voucher

→ siehe Gutschein


W

Wareneingang

Annahme einer Lieferung. Die gelieferten Mengen werden je Position in Gebinden erfasst — auch als Teillieferung, dann bleibt der Rest der Bestellung offen. Der Durchschnitts-Einkaufspreis wird dabei fortgeschrieben.

Wareneinsatz

Der Einkaufswert der verkauften Ware: verkaufte Menge × Durchschnitts-Einkaufspreis. Die Wareneinsatzquote setzt ihn ins Verhältnis zum Netto-Umsatz; was übrig bleibt, ist der Deckungsbeitrag.

Warenwirtschaft

Zusatzmodul über der Lagerverwaltung für Betriebe, die Ware weitergeben: Seriennummern, Lieferscheine, Packtisch, Reklamationen, Sets und Kennzahlen. Setzt das Lagermodul voraus.


Z

Zeitartikel

Artikel mit zeitbasierter Abrechnung (z. B. Billardtisch, Bowlingbahn pro Stunde). Der Preis wird automatisch nach Dauer berechnet.

ZVT (Zahlungsverkehrstechnik)

Standardprotokoll für die Kommunikation zwischen Kassensystem und EC-Terminal in Deutschland. DiKAS kommuniziert über ZVT mit jedem kompatiblen Terminal (Ingenico, Verifone, CCV etc.) — ohne Bindung an einen bestimmten Zahlungsanbieter.


Nächster Schritt

Häufige Fragen (FAQ) — Die wichtigsten Fragen und Antworten

Fehlerbehebung — Wenn etwas nicht funktioniert