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v26.3

Küchendrucker & Küchemonitor

Bestellungen werden automatisch an die Küche weitergeleitet — entweder als gedruckter Bon oder auf einem Bildschirm (Kitchen Display System). So sieht die Küche sofort, was zubereitet werden muss, ohne dass der Kellner persönlich vorbeikommen muss.


Küchendrucker

Einrichtung

  1. Admin → Einstellungen → Drucker
  2. Neuen Drucker anlegen:
Feld Beschreibung Beispiel
Name Bezeichnung des Druckers Küchendrucker
IP-Adresse Netzwerkadresse 192.168.1.51
Port ESC/POS-Standard 9100
  1. Admin → Artikel → [Artikelgruppe]
  2. Bei der Gruppe „Speisen" den Küchendrucker als Bon-Drucker zuweisen

Jetzt werden alle Speisen-Bestellungen automatisch auf dem Küchendrucker gedruckt.

Was wird gedruckt?

Ein Küchenbon enthält Tischnummer, Gang, Positionen mit Optionen und den Kellnernamen:

══════════════════════════════
  KÜCHE            Tisch 5
──────────────────────────────
  Gang 1

  2× Schnitzel
     → ohne Pommes
     → mit Reis
  1× Lasagne

  Kellner: Maria    18:45
══════════════════════════════

Mehrere Drucker für verschiedene Bereiche

Sie können verschiedene Drucker für verschiedene Bereiche einrichten:

Drucker Artikelgruppen Standort
Küchendrucker Speisen, Beilagen Küche
Thekendrucker Getränke, Cocktails Theke/Bar
Dessert-Drucker Desserts, Eis Patisserie
Pager-Drucker Pager-System Ausgabe

Jede Artikelgruppe kann einem eigenen Drucker zugewiesen werden — auch mehreren gleichzeitig (z. B. Küche + Sammelbon).

Druckzuordnung auf Artikelebene

Die Druckzuordnung erfolgt hierarchisch:

  1. Artikel-eigene Druckeinstellung (höchste Priorität)
  2. Artikelgruppe des Artikels
  3. Übergeordnete Artikelgruppe (Elterngruppe)

Zusätzlich können ExtraPrintOptions pro Tischgruppe konfiguriert werden — z. B. „Terrassen-Bestellungen auf Drucker 2".


🖥️ Küchemonitor (KDS)

Der Küchemonitor (Kitchen Display System) zeigt Bestellungen auf einem Bildschirm an — kein Papier, keine Zettelwirtschaft. Neue Bestellungen erscheinen sofort, ohne dass jemand die Seite neu lädt.

Einrichtung

  1. Bei den Artikeln/Artikelgruppen, die in der Küche erscheinen sollen, in den Druckoptionen den Küchenmonitor aktivieren (siehe unten „Konfiguration auf Artikelebene")
  2. Auf dem Küchen-Bildschirm einen Browser öffnen
  3. Navigieren zu: https://[Server-IP] — dieselbe Adresse wie an jeder anderen Kasse. Ein eigener Port ist nicht nötig; Port 80 wird auf HTTPS umgeleitet.
  4. Anmelden und Menü → Küche wählen

ℹ️ Der Monitor zeigt alle Positionen, deren Artikel(gruppe) für den Küchenmonitor aktiviert ist.

⚠️ Korrigiert 13.08.2026: Hier stand, es gebe „keinen separaten Schalter". Den gibt es sehr wohl — Küchenmonitor in den Betriebseinstellungen. Ohne das gebuchte Modul „Küchenmonitor" zwingt der Server ihn zusätzlich auf AUS. Wer den Monitor vermisst, prüft zuerst Lizenz und Schalter, nicht die Artikeleinstellungen.

Bestellungsanzeige

Küche — neue Bestellungen

Bestellungen werden als Karten pro Tisch angezeigt, sortiert nach Eingangszeit (älteste zuerst):

┌───────────────┐  ┌───────────────┐  ┌───────────────┐
│ Tisch 5       │  │ Tisch 2       │  │ Tisch 8       │
│ 18:45 (3 Min.)│  │ 18:42 (6 Min.)│  │ 18:31 (17 Min)│
│───────────────│  │───────────────│  │───────────────│
│ Gang 1        │  │ Gang 1        │  │ Gang 2        │
│ 2× Schnitzel  │  │ 1× Pizza      │  │ 3× Burger     │
│   → ohne Pommes│  │ 1× Salat      │  │   → medium    │
│   → mit Reis  │  │               │  │ 1× Steak      │
│ 1× Lasagne    │  │               │  │   → rare      │
│               │  │               │  │               │
│  [🔥 Kochen]  │  │  [🔥 Kochen]  │  │  [✅ Fertig]  │
└───────────────┘  └───────────────┘  └───────────────┘
        weiß             orange              rot

Farbcodierung (Wartezeit)

Die Karten ändern ihre Farbe je nach Wartezeit — so erkennt die Küche auf einen Blick, welche Bestellungen dringend sind:

Wartezeit Farbe Bedeutung
0–5 Minuten Weiß Neue Bestellung, alles im Zeitplan
5–15 Minuten Orange Bestellung wartet — Aufmerksamkeit nötig
Über 15 Minuten Rot Kritisch — Bestellung überfällig

Die Wartezeit wird ab dem Zeitpunkt der ältesten Position auf dem Tisch berechnet.

💡 Die offenen Küchen-Bestellungen sind zugleich die Grundlage für die Wartezeit im Online-Shop („Abholung ab ~18:40") — nur wenn der Küchenmonitor eingeschaltet ist und Positionen abgehakt werden, rechnet der Shop mit der tatsächlichen Last (siehe Online-Shop).

Bearbeitungsstatus (WorkStatus)

Jede einzelne Position lässt sich per Antippen durch ihren Status schalten. In der Praxis nutzen Sie diesen Zyklus:

  Neu    →    Kochen begonnen   →   Kochen fertig   →   (zurück zu Neu)
 ┌────┐      ┌────┐                ┌────┐
 │ 📋 │  →   │ 🔥 │       →        │ ✅ │
 └────┘      └────┘                └────┘
Status Beschreibung Anzeige
Neu Position eingegangen, noch nicht begonnen Standard
Kochen begonnen Zubereitung läuft Oranger Rand + Flammen-Symbol
Kochen fertig Zubereitung abgeschlossen Grüner Rand + Häkchen (durchgestrichen)

Ein weiterer Tipp auf eine „fertige" Position schaltet sie wieder auf „Neu". Über den „Fertig"-Button der ganzen Tischkarte werden alle Positionen abgeschlossen und die Karte verschwindet vom Monitor (siehe unten).

ℹ️ Intern kennt das System zusätzlich die Stufen „Verpackt" und „Erledigt", diese werden im aktuellen Monitor aber nicht über das Antippen angesteuert.

Küche — in Zubereitung

Küche — Bestellung fertig

„Fertig"-Button

Wenn alle Positionen eines Tisches zubereitet sind:

  1. „Fertig" auf der Tischkarte tippen
  2. Alle Positionen werden auf Status „Erledigt" (99) gesetzt
  3. Die Karte verschwindet sofort vom Monitor (optimistisches Update)
  4. Der Kellner sieht im POS, dass die Bestellung fertig ist

Die Statusänderung wird an alle verbundenen Geräte in Echtzeit übertragen — auch an andere Küchemonitore und an die Kasse.

Gangsteuerung im Monitor

Bestellungen werden innerhalb jeder Tischkarte nach Gang gruppiert:

┌──────────────────┐
│ Tisch 5          │
│ 18:45            │
│──────────────────│
│ Gang 1           │
│ 1× Tomatensuppe  │
│ 1× Bruschetta    │
│                  │
│ Gang 2           │
│ 1× Rinderfilet   │
│ 1× Lachsfilet    │
│                  │
│ [Fertig]         │
└──────────────────┘

Wenn der Kellner am Tisch einen Gangwechsel auslöst, wird der neue Gang an allen offenen Positionen des Tisches aktualisiert und im Küchemonitor entsprechend gruppiert angezeigt.

Zusätzlich wird beim Gangwechsel ein Gang-Bon auf den zugeordneten (Stations-)Druckern gedruckt, sodass die Küche auch ohne Monitor sofort über den neuen Gang informiert ist.


🍽️ Gang-Freigabe (Menü-Betrieb)

Im Standard sieht die Küche jede gebuchte Position sofort als Arbeitsauftrag. Bei einem mehrgängigen Menü ist das falsch: Die Vorspeise soll jetzt an den Herd, das Dessert erst in einer Stunde. Dafür gibt es die Gang-Freigabe.

Einschalten: Admin → Einstellungen → Kasse → Frontend → „Gang-Freigabe". Aus bedeutet: alles verhält sich wie bisher, ohne Gang-Steuerung.

So arbeitet sie:

  1. Jede Position gehört zu dem Gang, der beim Buchen am Tisch läuft.
  2. Der Küchenmonitor zeigt spätere Gänge als „angekündigt" — abgesetzt dargestellt, aber nie versteckt. Die Küche sieht jederzeit, was auf sie zukommt, und kann vorplanen.
  3. Freigegeben wird ein Gang, sobald die Bedienung den Tisch auf diesen Gang stellt: Tisch antippen und halten → „Gang freigeben" → gewünschten Gang wählen. Danach läuft der Tisch auf diesem Gang; alle Gänge bis dorthin gelten als freigegeben.

Der „Fertig"-Knopf braucht einen freigegebenen Gang

Enthält eine Tischkarte nur angekündigte Gänge, ist „Fertig" gesperrt und meldet: „Auf diesem Tisch ist noch kein Gang freigegeben." Das ist kein Fehler — es fehlt schlicht die Freigabe durch den Service.

Positionen ohne Gang bleiben unberührt

Getränke und alles, was ohne Gang gebucht wird, gilt immer als freigegeben. Und solange ein Tisch noch auf keinem Gang steht, zeigt der Monitor alles wie gewohnt — die Gang-Freigabe bremst also nie den normalen à-la-carte-Betrieb aus.


Anzeigegröße einstellen

Küchenmonitore hängen selten in Griffweite: mal weit oben über dem Pass, mal ist es ein kleines Panel am Kaltmangel. Deshalb lässt sich die Anzeige direkt am Monitor größer oder kleiner stellen.

In der Kopfzeile des Küchenmonitors stehen dafür zwei Knöpfe mit der aktuellen Größe dazwischen:

Knopf Wirkung
Anzeige verkleinern (−) eine Stufe kleiner — mehr Bestellungen passen nebeneinander
Anzeige vergrößern (+) eine Stufe größer — aus mehreren Metern noch lesbar

Die Stufen sind 80, 100, 125, 150 und 200 %; 100 % ist die bisherige Größe und bleibt die Voreinstellung. Schrift und Kachelbreite wachsen dabei gemeinsam — der Text läuft also nicht aus einer gleich breit gebliebenen Kachel heraus.

Die Einstellung gilt nur für diesen Bildschirm

Die gewählte Größe wird auf dem Gerät gespeichert, an dem Sie sie einstellen, und bleibt dort auch nach einem Neustart erhalten. Ein zweiter Küchenmonitor, das Tablet am Pass und die Kasse behalten ihre eigene Einstellung. Es gibt bewusst keine zentrale Vorgabe: Was aus drei Metern lesbar ist, entscheidet der Platz, an dem der Bildschirm hängt.

Vor Ort einstellen, nicht am Büro-PC

Stellen Sie die Größe an dem Bildschirm ein, um den es geht, und schauen Sie von dem Platz aus darauf, an dem später gearbeitet wird. Ob 125 % aus drei Metern reichen, sieht man nur dort.


Die Reiter des Küchenmonitors

Je nach eingeschalteten Modulen zeigt der Monitor oben bis zu vier Reiter:

Reiter Inhalt Sichtbar wenn
Alles Küche, Abholung und Lieferung in einer Reihe, älteste Bestellung links immer
Küche Tischbestellungen, nach Tisch und Gang gruppiert immer
Abholung Bestellungen vom Self-Order-Kiosk, getrennt nach „Hier essen" und „Mitnehmen" Self-Order aktiv
Bestellen Nachbestellen direkt aus der Küche je nach Einrichtung
Lieferservice Liefer- und Online-Bestellungen mit Statusfluss Lieferservice aktiv

„Alles" spart das Umschalten

Im Reiter Alles stehen Tische, Abholungen und Lieferungen nebeneinander — sortiert nach Alter, die älteste Bestellung links. Die Küche arbeitet damit nach „was kam zuerst rein" statt nach Kanal und muss nicht mehr zwischen den Reitern wechseln, um nichts zu übersehen.

Der zuletzt gewählte Reiter bleibt gespeichert — je Bildschirm. Ein Monitor, den Sie einmal auf „Alles" stellen, öffnet sich künftig dort; die Kasse daneben behält ihre eigene Wahl.


Blättern, wenn mehr Bestellungen da sind als Platz

Passen nicht alle Karten nebeneinander, blättern Sie mit den großen Pfeiltasten am linken und rechten Bildschirmrand. Ein Druck zeigt den nächsten Satz Karten — nicht nur eine Karte weiter. Unten läuft zusätzlich eine Bildlaufleiste mit, an der Sie sehen, wie viel noch kommt.

Die Pfeile erscheinen nur, wenn es etwas zu sehen gibt

Am Anfang der Reihe fehlt der linke Pfeil, am Ende der rechte. Sehen Sie keinen Pfeil, sind alle offenen Bestellungen bereits auf dem Schirm.


Ein Monitor je Station (Salat, Pizza, …)

Größere Küchen betreiben mehrere Bildschirme — einer am Salatposten, einer am Ofen. Damit jeder Schirm nur zeigt, was ihn angeht, wählen Sie in der Kopfzeile Station:

  1. Knopf Station in der Kopfzeile antippen
  2. Die Warengruppen ankreuzen, die dieser Bildschirm zeigen soll (z. B. „Salate")
  3. Übernehmen

Am Knopf steht danach eine Zahl — sie zeigt, dass gefiltert wird und wie viele Warengruppen ausgewählt sind.

Wahl Was der Bildschirm zeigt
nichts ausgewählt alles (Voreinstellung)
eine oder mehrere Warengruppen nur Positionen aus diesen Gruppen

Auf einem gefilterten Bildschirm gibt es kein „Fertig" für den ganzen Tisch

Der Salat-Monitor sieht von Tisch 7 nur die Salate. Könnte er den ganzen Tisch fertigmelden, verschwände die Pizza beim Pizza-Monitor, ohne dass sie jemand gemacht hat. Deshalb gilt: fertigmelden darf, wer den ganzen Tisch sieht. Die einzelnen Positionen bleiben auf jedem Bildschirm bedienbar.

Artikel ohne Warengruppe bleiben überall sichtbar

Ist einem Artikel keine Warengruppe zugeordnet, erscheint er auf jedem Bildschirm. Das ist Absicht: Sonst würde ein nicht gepflegter Artikel an keiner Station auftauchen — und der Gast wartet auf etwas, das niemand sieht.

Die Einstellung gilt je Bildschirm

Wie die Anzeigegröße wird auch die Stationswahl auf dem Gerät gespeichert, an dem Sie sie treffen. Stellen Sie sie also direkt am jeweiligen Küchenmonitor ein.


Lieferservice-Tab

Wenn der Lieferservice aktiviert ist (Admin → Einstellungen → Betrieb → Lieferservice), erscheint im Küchemonitor der Reiter „Lieferservice".

Küche — Lieferungen-Tab

Lieferservice-Bestellungen in der Küche

Spalte Beschreibung
Bestellnummer z. B. „#1042"
Kundenname Name des Bestellers
Gewünschte Lieferzeit Falls angegeben
Positionen Artikel mit Menge und Bemerkungen

Lieferservice-Status

Lieferservice-Bestellungen haben einen eigenen Status-Workflow:

Status Wert Beschreibung
Ausstehend 0 Bestellung eingegangen
Bestätigt 1 Bestellung angenommen
In Zubereitung 2 Wird in der Küche zubereitet → im Küchemonitor sichtbar
Bereit 3 Zubereitung abgeschlossen, wartet auf Abholung/Fahrer
Unterwegs 4 Fahrer ist unterwegs
Geliefert 5 Zugestellt
Storniert 6 Bestellung storniert

Im Küchemonitor werden nur Bestellungen mit Status „In Zubereitung" (2) angezeigt. Über den „Bereit"-Button wird die Bestellung auf Status 3 gesetzt und verschwindet aus der Küchenansicht.


Ein Artikel ist aus („Ist aus")

Ist die Lachsforelle alle, sperrt die Küche den Artikel direkt am Monitor — ohne Umweg über die Verwaltung:

  1. In der Kopfzeile auf „Ist aus" tippen
  2. Unter „Gerade auf dem Schirm" stehen alle Artikel, die im Moment auf einer Karte laufen (aus allen Bereichen zusammen), als große Tipp-Flächen. Antippen markiert sie zunächst nur — Haken und farbiger Rahmen
  3. „N markierte sperren" tippen — erst jetzt sind die markierten Artikel gesperrt. Ohne Markierung ist der Knopf grau
  4. Steht der Artikel gerade nicht auf dem Schirm, finden Sie ihn über die Suche darunter; dort sperrt ein Tipp den Artikel sofort

Ein gesperrter Artikel zeigt an der Kasse das Abzeichen „Aus", lässt sich dort nicht mehr buchen und verschwindet zugleich aus QR-Bestellung, Kiosk und Webshop. Wieder freigeben: im selben Fenster unter „Derzeit aus" beim Artikel auf „Wieder da" tippen.

Erst markieren, dann sperren — mit Absicht

Die Liste „Gerade auf dem Schirm" zeigt genau das, was in diesem Moment gekocht wird. Würde ein einzelner Tipp sofort sperren, hätte ein Fehlgriff im Küchenstress ein laufendes Gericht an der Kasse, am Kiosk und im Webshop abgeschaltet. Deshalb der zweite Schritt.


Echtzeit ohne Neuladen

Bucht der Kellner, erscheint die Karte sofort auf jedem verbundenen Küchenmonitor — auch auf mehreren gleichzeitig (Küche und Bar). Ein Statuswechsel oder Storno wird genauso verteilt; niemand muss die Seite neu laden. Wie das technisch funktioniert, steht unter REST API → Echtzeit.


Konfiguration auf Artikelebene

Welche Artikel im Küchemonitor erscheinen, wird über die Druckoptionen gesteuert:

Admin → Artikel → [Artikel/Gruppe] → Druckoptionen → Küchenmonitor

Einstellung Beschreibung
Aktiviert Artikel erscheint im Küchemonitor
Ziel-Arbeitsplatz Optional: Artikel einem bestimmten Monitor/Arbeitsplatz zuordnen — der Filter wirkt (siehe unten)
Extra-Bon nach Fertig Bon-Druck beim Abschließen einer Position (wird tatsächlich gedruckt)
Extra-Bon-Drucker Welcher Drucker für den Extra-Bon

Die Küchenmonitor-Einstellung wird hierarchisch vererbt: Wenn die Artikelgruppe „Speisen" für den Küchemonitor aktiviert ist, erscheinen automatisch alle Artikel dieser Gruppe.

ℹ️ Hinweis zum Ziel-Arbeitsplatz: Der Küchemonitor filtert nach dem gewählten Arbeitsplatz und zeigt nur die Positionen, die diesem Arbeitsplatz zugeordnet sind. So lässt sich eine echte Trennung „nur Speisen / nur Getränke" pro Monitor über den Arbeitsplatz-Filter umsetzen.


Vorteile gegenüber reinem Drucker-Betrieb

Eigenschaft Drucker Küchemonitor
Papierverbrauch Hoch Keiner
Übersicht Zettelwirtschaft Alle Bestellungen auf einen Blick
Echtzeit Bon muss gelesen werden Sofortige Anzeige + Aktualisierung
Reihenfolge Zettel können durcheinander geraten Automatisch nach Wartezeit sortiert
Status-Tracking Nicht möglich Status pro Position (Neu/Kochen/Fertig)
Dringlichkeit Nicht erkennbar Farbcodierung nach Wartezeit
Rückmeldung Keine „Fertig" → Kellner wird benachrichtigt
Storno Neuer Zettel nötig Automatisch aktualisiert

💡 Tipp: Auch wenn Sie den Küchemonitor nutzen, können Sie zusätzlich einen Küchendrucker als Backup konfigurieren — z. B. für den Fall, dass der Monitor ausfällt.


Praxisbeispiel: Restaurant mit Küche und Bar

Situation: Restaurant „Bella Vista" mit separater Küche und Bar.

Einrichtung: - Monitor 1 in der Küche: Zeigt nur Speisen-Gruppen - Monitor 2 an der Bar: Zeigt nur Getränke-Gruppen (über Ziel-Arbeitsplatz gefiltert) - Backup-Drucker in der Küche für Ausfälle

Ablauf: 1. Kellner Maria bucht am Tisch 5: 2× Schnitzel + 2× Weizen 2. Schnitzel erscheinen sofort auf Monitor 1 (Küche) 3. Weizen erscheint auf Monitor 2 (Bar) 4. Barkeeper zapft Weizen → tippt „Fertig" → Karte verschwindet 5. Koch bereitet Schnitzel zu → tippt „Fertig" → Karte verschwindet 6. Maria sieht im POS: Tisch 5 ist bereit zum Servieren


Häufige Fragen

Funktioniert der Küchemonitor auf einem Tablet? Ja. Der Küchemonitor ist eine Web-Anwendung und funktioniert auf jedem Gerät mit Browser — Tablet, PC, TV-Bildschirm.

Was passiert bei einem Storno? Stornierte Positionen verschwinden automatisch vom Küchemonitor. Wenn der Koch die Position bereits zubereitet hat, sieht er die Änderung sofort.

Kann ich mehrere Küchemonitore gleichzeitig betreiben? Ja. Alle Monitore zeigen denselben Stand. Über den Ziel-Arbeitsplatz lässt sich pro Monitor festlegen, welche Positionen angezeigt werden (z. B. Speisen auf Monitor 1, Getränke auf Monitor 2).

Brauche ich Internet für den Küchemonitor? Nein. Der Küchemonitor läuft komplett im lokalen Netzwerk. Die Geräte müssen nur den DiKAS-Server erreichen können.


Online- und QR-Bestellungen im Küchenmonitor

Wenn DiKAS mit Cloud-Anbindung betrieben wird, erscheinen Online-Bestellungen, Liefer- und Abholaufträge sowie QR-Tisch-Sofortbestellungen automatisch und sofort im Küchenmonitor — genauso wie Tisch-Bestellungen vom Kellner.

Der Küchenmonitor unterscheidet dabei nicht zwischen der Herkunft: Ob ein Kellner am Tisch bucht oder ein Gast über den Webshop bestellt — der Bon erscheint sofort auf dem Monitor.

  • Online-Bestellungen / Lieferservice: erscheinen im Tab „Lieferservice" (siehe oben)
  • QR-Tisch-Sofortbestellungen: erscheinen direkt in der normalen Tischansicht

Wie das funktioniert

Die Cloud sendet eingehende Bestellungen sofort an die lokale Maschine (Relay). Die lokale Maschine aktualisiert daraufhin den Küchenmonitor in Echtzeit — kein manuelles Neu-Laden erforderlich. → Mehr dazu: Cloud & lokale Maschine


Nächster Schritt

Tagesabschluss — Schicht beenden und Kassensturz