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v26.3

Betriebsarten

DiKAS passt sich Ihrem Betrieb an — von der einzelnen Tablet-Kasse am Marktstand bis zum lokalen Server mit mehreren Kassen im Restaurant. Es gibt drei typische Betriebsarten. Sie lassen sich jederzeit erweitern: Man startet klein und wächst mit.

Betriebsart Ideal für Server nötig?
1 · Einzel-Tablet (App) Foodtruck, Marktstand, mobile Einzelkasse Nein — alles auf dem Tablet
2 · Cloud-First mit App Betriebe mit Online-Bestellung, QR-Tisch oder Reservierung Nein — die Cloud übernimmt
3 · Lokaler Server mit Cloud-Fallback Restaurant/Bar mit mehreren Kassen Ja — Kassen-PC oder Mini-PC

1 · Einzel-Tablet (App)

Die DiKAS-App läuft eigenständig auf einem Android-Tablet — ohne Server, ohne dauerhafte Internetverbindung. Alle Daten liegen lokal auf dem Gerät.

  • Wofür? Kleine und mobile Betriebe: Foodtruck, Marktstand, Popup, eine einzelne Theke.
  • Hardware? Nur das Tablet. Kartenzahlung per Tap-to-Pay (NFC) direkt am Gerät, Bondruck über einen WLAN-/Bluetooth-Drucker.
  • Internet? Nur für Kartenzahlung nötig — Barverkauf funktioniert komplett offline.

DiKAS auf Android


2 · Cloud-First mit App

Eine Cloud-Instanz übernimmt die Online-Funktionen (Webshop, QR-Tisch-Bestellung, Reservierungen, Online-Zahlungen); vor Ort kassieren Sie über die App oder den Browser. Hardware wie Drucker, EC-Terminal und TSE hängt im Laden.

  • Wofür? Betriebe, die online sichtbar sein wollen — Bestell- und Reservierungsannahme rund um die Uhr, ohne eigenen Server.
  • Hardware? Die lokalen Geräte (Drucker, EC-Terminal, TSE) werden über den Hardware-Agenten angesteuert, der bereits in der App und der Appliance steckt.
  • Internet? Erforderlich — die Cloud ist der zentrale Punkt.

Cloud & lokale Maschine · Hardware-Agent & Cloud-Failover


3 · Lokaler Server mit Cloud-Fallback

Ein lokaler Server im Betrieb steuert alle Kassen und die Hardware (Bondrucker, Küchenmonitor, EC-Terminal, TSE). Die Cloud übernimmt die Online-Funktionen und dient als Ausfallsicherung.

  • Wofür? Größere Betriebe mit mehreren Kassen — Restaurant, Bar, Biergarten. Schnell, stabil, auch bei schwacher Internetleitung.
  • Wer ist der Server? Der Server kann der Kassen-PC selbst sein. Arbeiten Sie nur mit Tablets, übernimmt ein kleiner Mini-PC die Server-Rolle.
  • TSE: Der lokale Server signiert die Belege auf der TSE. Fällt der Server aus, nimmt die Cloud weiter Bestellungen und Zahlungen an — die dabei erzeugten Belege werden signiert, sobald der Server wieder erreichbar ist (Details: Cloud & lokale Maschine).

Wie groß muss der Server sein?

Ein DiKAS-Server ist genügsam:

Wert
Arbeitsspeicher (RAM) mindestens 2 GB
Speicherplatz mindestens 30 GB
Leistung handhabt rund 20 Kassen/Clients locker

Noch etwas RAM sparen: archhub-Serverdienst

Die Appliance kann für andere Geräte im Laden auch einen lokalen Paket-/Update-Server (archhub) bereitstellen. Braucht Ihr Betrieb das nicht — etwa weil nur ein Gerät läuft oder Updates aus der Cloud kommen — lässt sich dieser Dienst abschalten und spart zusätzlich Arbeitsspeicher.

Als virtuelle Maschine (VM)

Statt eigener Hardware kann der Server auch als VM auf einem vorhandenen Rechner laufen — mit Hyper-V, VirtualBox oder KVM/QEMU. Als Beispielkonfiguration empfehlen sich 4 GB RAM und 50 GB virtuelle Festplatte. Wird eine Hardware-TSE (Swissbit) in der VM benötigt, wird der USB-Stick per USB/IP durchgereicht.

→ Schritt-für-Schritt (VM-Konfiguration + USB/IP-TSE-Durchreiche): Lokales Testing & Installation


Was passt zu mir?

  • Nur eine mobile Kasse, wenig Technik? → Betriebsart 1 (Einzel-Tablet).
  • Online-Bestellung oder Reservierung wichtig, kleiner Betrieb? → Betriebsart 2 (Cloud-First).
  • Mehrere Kassen, viel Betrieb, Ausfallsicherheit? → Betriebsart 3 (Lokaler Server mit Cloud-Fallback).

Passende Beispiele aus der Praxis zeigt die Seite Einsatzszenarien.