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v26.3

Mietwerkstatt-Modul

Die Mietwerkstatt ist für betreute Selbsthilfewerkstätten gedacht, die Hebebühnen nach Zeit vermieten und dazu Werkzeug verleihen. DiKAS zeigt auf einen Blick, welche Bühne frei, reserviert, belegt, pausiert, in der Rückgabe oder gesperrt ist – mit Fahrzeug, Kunde, laufendem Betrag und dem nächsten Termin. Vom Termin über die Ankunft und den Mietbeginn bis zur Rückgabeprüfung und zum Bezahlen läuft alles an einem Bon: Zeit, Material, Entsorgung und Mechanikerhilfe stehen auf derselben Rechnung.

Es gibt keine zweite Uhr und keine zweite Preisrechnung: Eine Bühne ist ein Tisch der Kasse, die Zeit läuft über die vorhandene Zeitabrechnung (Zeitartikel mit Zeitstaffel, Höchstpreis und Rundung), bezahlt wird an der normalen Kasse.

So bekommen Sie das Modul: Die Mietwerkstatt hat kein eigenes Modul. Sie ist Teil des Moduls Reservierung & Termine (siehe Ressourcen & Buchungskalender) und steht allen Betrieben offen, die dieses Modul gebucht haben. Wer DiKAS schon nutzt, bucht das Modul zum bestehenden Tarif zu.

Aktivierung: Admin → Einstellungen → Betrieb → Reservierungen einschalten. Danach erscheinen - in der Kasse die Kachel Mietwerkstatt (Übersicht „Mietwerkstatt – Bühnen“) und - in der Verwaltung der Menüpunkt Mietwerkstatt (Seite „Mietwerkstatt – Verwaltung“).

Ohne Lizenz oder bei ausgeschalteten Reservierungen fehlen beide.

Nicht in der Android-Kassen-App

Die Mietwerkstatt läuft in der Browser-Kasse (Cloud- oder Server-Betrieb). Die eigenständige Android-Kassen-App bietet sie nicht an.


Funktionsübersicht

Funktion Beschreibung
Bühnenübersicht Eine Kachel je Bühne mit Zustand, Fahrzeug und Kennzeichen, Kunde, laufender Uhr, Betrag und nächstem Termin
Bühnenprofil Art, Höchstgewicht und Ausstattung je Bühne; Buchungen prüfen, ob das Fahrzeug passt
Sperre Defekt oder Wartung: Die Bühne wird aus den Angeboten genommen, ein laufender Vorgang bleibt unberührt
Termin, Ankunft, Beginn Der Mietbeginn ist ein eigener, ausdrücklicher Schritt; erst dann läuft die Uhr
Zeitabrechnung mit Tarifrechner Zeitstaffel, Höchstpreis, Pausen; der Tarif wird bei Beginn festgehalten
Material, Entsorgung, Mechanikerhilfe Artikelzeilen auf demselben Bon
Rückgabeprüfung und Abschluss Erst nach der Prüfung ist die Bühne wieder frei; offene Werkzeuge oder Kaution verhindern den Abschluss
Werkzeugverleih Ausgabe und Rücknahme je Vorgang, Scan mit Bestätigung, fehlende Teile nachreichen
Kaution Bindet vorher aufgeladenes Kundenguthaben; Einbehalt als Artikelzeile
Mietvereinbarung Eine Fassung mit Versionsnummer, die vor dem Beginn bestätigt sein muss
Warteliste Wartende vormerken und ihnen einen frei gewordenen Platz befristet anbieten
Überziehungshinweis Zeigt, wo der Nächste warten muss, mit Textentwurf zum Kopieren
Platzvorschlag Bis zu drei passende Bühnen mit Begründung
Auftragspass Geschützter Kundenlink mit QR-Code: Betrag, Werkzeuge, Anfragen
Auslastungsbericht Mietumsatz je Bühne, Werkzeugverluste, nicht kassierte Vorgänge

Einrichtung

Bühnen einrichten

  1. Die Bühnen als Tische anlegen (Admin → Tische), z. B. „Bühne 1“, „Bühne 2“.
  2. Admin → Mietwerkstatt öffnen. Unter Tisch als Bühne hinzufügen den Tisch bei Tisch wählen („Tisch wählen …“) und auf Als Bühne einrichten klicken. Erst durch sein Bühnenprofil wird ein Tisch zur Bühne – ohne Profil erscheint er nicht in der Übersicht.
  3. Je Bühne das Profil pflegen und mit Profil speichern sichern:
Feld Beispiel Bedeutung
Art der Bühne Zweisäulen-Hebebühne Beschreibung; auch Grundlage für Wartelisten-Wünsche
Höchstgewicht (kg) 3500 Schwerere Fahrzeuge werden nicht gebucht
Ausstattung Radfreiheber, Grube Mit Komma trennen; Buchungen mit benötigter Ausstattung prüfen dagegen

Eignung: Beim Buchen meldet DiKAS „Diese Bühne trägt höchstens … kg, das Fahrzeug wiegt … kg.“ bzw. „Dieser Bühne fehlt die Ausstattung: …“ und bittet, eine andere Bühne zu wählen. Beim Beginn der Miete wird die Eignung noch einmal geprüft – auch dann, wenn der Termin auf einem anderen Weg angelegt wurde.

Tarif festlegen: der Zeitartikel

Die Bühnenzeit wird über einen Zeitartikel abgerechnet. Anlegen und Einstellen (Stundenpreis, Zeitstaffel, Höchstpreis, Rundung) steht unter Zeitartikel. Wer mehrere Tarife anbietet (z. B. Standard und Wochenende), legt je Tarif einen eigenen Zeitartikel an; beim Beginn wird der Tarif gewählt. Ist kein aktiver Zeitartikel vorhanden, meldet DiKAS: „Es gibt keinen aktiven Zeitartikel. Bitte in den Artikeln einen Zeitartikel anlegen.“

Weitere Einrichtung

  • Werkzeuge anlegen: Admin → Mietwerkstatt → Bereich Werkzeugstamm, siehe Werkzeuge.
  • Mietvereinbarung hinterlegen: Admin → Mietwerkstatt → Bereich Vereinbarungen / Unterweisungen, siehe Mietvereinbarung.
  • Rechte für Kaution und Bericht prüfen, siehe Rechte.
  • Für die Kundenlinks des Auftragspasses muss die öffentliche Adresse des Betriebs eingerichtet sein (Online-Name), sonst nutzt DiKAS die Adresse, unter der die Kasse gerade geöffnet ist.

Die Bühnenübersicht

Kasse → Mietwerkstatt zeigt für jede Bühne eine Kachel. Der Zustand steht als Text, Symbol und Farbe:

Zustand Bedeutung
Frei Bühne ist nutzbar
Reserviert Ein Termin beginnt innerhalb der nächsten 60 Minuten, oder der Kunde ist schon angekommen
Belegt Die Miete läuft
Pausiert Die Uhr ist angehalten – die Bühne bleibt trotzdem belegt
Rückgabeprüfung Uhr gestoppt, Bühne wird geprüft und bleibt bis zum Abschluss belegt
Gesperrt Defekt oder Wartung

Auf der Kachel stehen außerdem Fahrzeug und Kennzeichen, Kunde, die laufende Uhr, der aktuelle Betrag, der nächste Termin („in … Min.“, „seit … Min.“) und eventuelle Konflikte. Ein Tipp auf die Kachel öffnet die Bühne mit genau den Knöpfen, die im jeweiligen Zustand möglich sind.

  • Die Übersicht lädt sich alle zehn Sekunden still neu. Gelingt das nicht, bleibt der letzte Stand stehen, und es erscheint „Stand von … Uhr – das Aktualisieren ist fehlgeschlagen. Angezeigt wird der letzte bekannte Stand.“ Neu laden aktualisiert von Hand.
  • Den Betrag sieht nur, wer den Tisch auch an der Kasse sehen darf. Fehlt er, steht „—“ statt „0,00“.
  • Ist noch keine Bühne eingerichtet, erscheint „Es sind noch keine Bühnen eingerichtet.“ mit dem Verweis „Bühnen in der Verwaltung einrichten“.

Über der Übersicht liegen die Knöpfe Termin buchen, Warteliste, Platzvorschlag und Tarifrechner; bei Überziehungen erscheint zusätzlich ein Hinweisfeld (siehe Überziehung und Platzvorschlag).


Ein Mietvorgang von Anfang bis Ende

1. Termin buchen (oder ohne Termin beginnen)

Termin buchen fragt nach Bühne, Beginn, Dauer (Minuten), Name des Kunden, Telefon, E-Mail, außerdem nach Kennzeichen, Fahrzeug, Fahrzeuggewicht (kg) und Benötigte Ausstattung. Beim Tippen prüft DiKAS die Eignung der Bühne. Verfügbarkeit, Sperrzeiten und Überschneidungen werden wie bei jeder anderen Reservierung berücksichtigt.

Kunden ohne Termin (Laufkundschaft) werden direkt an einer freien Bühne mit Beginnen gestartet.

2. Ankunft

Kommt der Kunde zum Termin, bei der reservierten Bühne Ankunft wählen. Der Vorgang wechselt auf Angekommen; Kunde und Kennzeichen sind übernommen, eine Verspätung wird vermerkt („… Min. zu spät“). Die Uhr läuft noch nicht. War für den Termin eine Anzahlung geleistet, wird sie jetzt einmalig als Gutschrift auf dem Bon verrechnet.

Erscheint der Kunde nicht, setzt Nicht erschienen („Der Termin wird als nicht erschienen markiert und die Bühne wieder freigegeben.“) – frühestens 30 Minuten nach Terminbeginn. Eine Verspätung allein ändert den Termin nie. Vor dem Beginn kann ein Vorgang mit Abbrechen beendet werden.

3. Beginnen: die Zeitabrechnung startet

Beginnen öffnet „Miete beginnen – Bühne“. Hier stehen:

  • Tarif (Zeitartikel) – der Tarif, nach dem die Zeit läuft („Tarif wählen …“),
  • Kennzeichen, Fahrzeug, Notizen,
  • Kunde über Kunde suchen (nach Auswahl: „Mit Kundenstamm verknüpft“),
  • die Mietvereinbarung, sofern eine gilt.

Mit Beginnen startet die Uhr. DiKAS hält dabei Preis, Zeitstaffel, Höchstpreis und Rundung im Vorgang fest. Das ist die Grundlage für den Tarifrechner und die Nachrechnung eines abgeschlossenen Vorgangs: Eine spätere Tarifänderung ändert ihn nicht mehr.

Tarif nicht während einer laufenden Miete ändern

Der festgehaltene Tarif schützt nur den abgeschlossenen Vorgang. Wird der Zeitartikel geändert, während eine Miete läuft, rechnet diese mit dem neuen Artikel weiter; die Bühne zeigt dann den Hinweis „Tarif seit Beginn geändert“. Preisregeln nach Uhrzeit oder Wochentag am Artikel gelten statt der Zeitstaffel; der Tarifrechner rechnet dann nur mit der Staffel und weist darauf hin.

Dieselbe Bühne wird nie gleichzeitig an zwei Kunden vergeben: DiKAS prüft Sperre, Eignung und Belegung unmittelbar vor dem Start neu. Ein doppelter Klick auf Beginnen startet keine zweite Miete.

4. Während der Miete

Knopf Wirkung
Pause / Fortsetzen Hält die Uhr an bzw. setzt sie fort. Pausenzeit wird nicht berechnet; die Bühne bleibt belegt
Material / Hilfe buchen Öffnet „Material, Entsorgung, Hilfe“: Art der Zeile (Material, Entsorgung, Mechanikerhilfe), Artikel suchen, Menge, Buchen. Der Preis kommt aus dem Artikel – es gibt kein freies Preisfeld
Verlängerung prüfen Fragt nach Zusätzliche Minuten und zeigt „Möglich bis … Uhr.“ oder „Die Verlängerung kollidiert mit einem Termin oder einer Sperre.“ samt Ersatzbühnen (Vorschlag). Es wird nichts umgebucht: „Sie entscheiden, ob der Kunde wechselt.“
Bühne sperren Siehe Sperre

Der Tarifrechner (Knopf über der Übersicht) beantwortet „Was kostet es bei … Minuten?“: Gesamtdauer eingeben, bei Bedarf Pausen hinzufügen, Betrag berechnen. Die Antwort zeigt die Aufschlüsselung nach Abschnitten, Tarifwechsel („Ab Minute … gilt ein Stundensatz von …“) und den Höchstpreis. Beispiel: 95 Minuten bei 12 €/Stunde und 9 €/Stunde ab der 60. Minute ergeben 17,25 €; mit 15 Minuten Pause sind es 15,00 €. Wird er für einen laufenden Vorgang geöffnet, rechnet er mit dem bei Beginn festgehaltenen Tarif.

5. Rückgabe beginnen und prüfen

Rückgabe beginnen fragt nach („Die Uhr wird gestoppt und die Zeit auf die Rechnung gebucht. Die Bühne bleibt bis zum Abschluss belegt.“). Danach steht der Zustand Rückgabeprüfung; Endbetrag und aktive Zeit sind festgehalten und werden nicht neu gerechnet. Jetzt werden die Bühne kontrolliert, Werkzeuge zurückgenommen, eine Kaution geklärt und gegebenenfalls noch Material oder Entsorgung gebucht.

6. Abschließen und bezahlen

  • Bezahlen öffnet die normale Zahlungsmaske der Kasse für genau die offenen Zeilen dieses Vorgangs. Der Vorgang zeigt noch nicht bezahlt bzw. bezahlt.
  • Abschließen gibt die Bühne wieder frei.

Bezahlt und Bühne frei sind zwei getrennte Zustände: Ein Vorgang kann abgeschlossen, aber noch unbezahlt sein – ebenso bezahlt, aber noch nicht zurückgegeben. Es gibt einen Bon, einen Zahlweg und eine Signatur der Kassensicherung (TSE); kein Betrag wird doppelt gebucht.

Lässt sich der Vorgang noch nicht abschließen, listet DiKAS unter Abschluss noch nicht möglich: jeden Grund auf – nicht zurückgegebene Werkzeuge, fehlende Teile, gehaltene Kaution. Die Knöpfe Zur Rücknahme bzw. Kaution klären springen direkt zur Lösung.

Erst bezahlen, dann abschließen

Wird ein Vorgang abgeschlossen, bevor er bezahlt ist, erscheint er in der Übersicht als eigene Zeile Abgeschlossen, noch nicht bezahlt. Diese Zeile wird nur im Browser des jeweiligen Geräts gemerkt und ist nach dem Schließen des Browsers weg. Besser also in der Rückgabeprüfung zuerst Bezahlen und dann Abschließen. Nicht Kassiertes zeigt außerdem der Auslastungsbericht.

Fahrzeug und Kennzeichen

Kennzeichen und Fahrzeug werden beim Buchen oder beim Beginnen eingetragen, stehen auf der Kachel, im Vorgang und für wartende Kunden im Überziehungshinweis. Beim Buchen dienen Fahrzeuggewicht (kg) und Benötigte Ausstattung der Eignungsprüfung.

Sperre (Defekt oder Wartung)

Bühne sperren öffnet „Bühne sperren – Bühne“: Art der Sperre (Defekt oder Wartung) und Grund (Pflicht). Vorab werden die Betroffenen Reservierungen angezeigt. Sie werden nicht geändert – die Kunden sind selbst zu benachrichtigen. Ein laufender Vorgang wird durch die Sperre nicht beendet; Rückgabe, Abschluss und Bezahlen gehen normal weiter. Eine Sperre kann jeder Mitarbeiter setzen.

Aufheben geht nur ausdrücklich: Admin → Mietwerkstatt → Entsperren (Rückfrage „Bühne entsperren?“), nur für die Verwaltung. Normales Kassieren hebt eine Sperre nie auf.


Werkzeuge

Leih-Werkzeuge (Akkuschrauber, Drehmomentschlüssel, Spezialsätze) werden je Vorgang ausgegeben und zurückgenommen.

Werkzeugstamm

Admin → Mietwerkstatt → Werkzeugstamm → Neues Werkzeug:

Feld Bedeutung
Code / Barcode Kennung des Werkzeugs; ändert sich nie
Bezeichnung Name
Zubehör (ein Teil pro Zeile) Mitgelieferte Teile
Zustand Zustand im Lager
Gesperrt (nicht ausgebbar) mit Grund der Sperre
Abrechnung Keine (kostenlos), Festpreis oder Nach Zeit – mit zugehörigem Artikel
Notiz Freitext

Mit Werkzeug speichern sichern, Ändern bearbeitet ein vorhandenes Werkzeug. Der Status ist Im Lager, Ausgegeben oder Gesperrt.

Ausgabe und Rücknahme

Im Bereich Werkzeuge des Vorgangs gibt das Feld Werkzeug-Code scannen oder eingeben den Code ein (Scanner oder Tastatur, mit Suchen). DiKAS gibt nie blind aus: Zuerst wird gezeigt, was am Vorgang mit dem Werkzeug zu tun ist, und die Aktion muss bestätigt werden:

Anzeige Bedeutung Knopf
Frei – kann ausgegeben werden Werkzeug im Lager Ausgeben
Liegt bei diesem Vorgang – Rücknahme Wird zurückgebracht Zurücknehmen
Zurück, aber Teile fehlen – nachreichen oder abschreiben Teile offen Fehlende Teile klären
Geht nicht Gesperrt, oder es liegt bei einem anderen Vorgang („Liegt bei: … (seit …)“) Verwerfen
  • Ausgeben geht nur bei laufender Miete. Der Dialog „Werkzeug ausgeben“ hält Zustand bei Ausgabe und Mitgegebenes Zubehör fest. Ohne Haken wird das gesamte Zubehör des Stammsatzes vermerkt. Ein doppelter Scan gibt nicht zweimal aus.
  • Bei Festpreis entsteht sofort eine Artikelzeile auf dem Bon. Bei Nach Zeit wird die Dauer von der Ausgabe bis zur Rücknahme berechnet und erst bei der Rücknahme gebucht (so steht es auch im Auftragspass). Es gilt der Preis des Artikels zum Zeitpunkt der Rücknahme.
  • Zurücknehmen fragt Zustand bei Rückgabe und Fehlt beim Zurücknehmen (anhaken). Ist alles da: „Alles vollständig zurück.“
  • Fehlt ein Teil, zeigt das Werkzeug Zurück – Teile fehlen. Es bleibt ausgegeben und ist nicht wieder ausleihbar. Fehlende Teile klären bietet je Teil Nachgereicht oder Abschreiben (verloren); beim Abschreiben ist ein Grund (Pflicht beim Abschreiben) nötig und nur die Verwaltung darf abschreiben. Jedes Ereignis wird mit Zeit und Person festgehalten.

Was den Abschluss sperrt

Ein nicht zurückgegebenes Werkzeug und ein Satz mit fehlendem Teil verhindern den Abschluss, bis alles zurück, nachgereicht oder abgeschrieben ist. Bezahlen ersetzt die Rücknahme nicht.


Kaution

Die Kaution bewegt kein Geld, sondern bindet Guthaben des Kunden. Das Bargeld läuft an der Kasse:

  1. Der Kunde zahlt die Kaution an der Kasse als Kundenguthaben ein (Guthaben aufladen).
  2. Am Vorgang: Kaution binden → Betrag (€) → Binden. Gebundenes Guthaben ist nicht verbrauchbar und nicht auszahlbar.
  3. Am Ende:
    • Zurückgeben gibt die Bindung ganz oder teilweise frei. Bares Geld zahlt anschließend die Kasse aus (Guthaben-Auszahlung).
    • Einbehalten (z. B. bei Schaden): Betrag, Grund (Pflicht) und Einbehalt-Artikel wählen. Der Betrag wird Umsatz – als Zeile dieses Artikels auf dem Bon des Vorgangs, bezahlt an der normalen Kasse.

Der Bereich Kaution zeigt Gebunden, Zurückgegeben, Einbehalten, Noch gehalten und den Verlauf.

Ohne Kunde keine Kaution

Der Kunde muss beim Beginnen aus der Suche ausgewählt werden („Für eine Kaution den Kunden aus der Suche auswählen – nachträglich lässt er sich nicht mehr verknüpfen.“). Ohne verknüpften Kunden meldet die Maske: „An diesem Vorgang hängt kein Kunde – eine Kaution ist nicht möglich.“ Reicht das freie Guthaben nicht, erscheint „Das freie Guthaben des Kunden reicht nicht. Bitte zuerst an der Kasse aufladen.“

Solange Kaution gehalten wird, lässt sich der Vorgang weder abschließen noch abbrechen. Zurückgeben und Einbehalten setzt ein eigenes Recht voraus, siehe Rechte.


Mietvereinbarung

Der Betrieb kann eine Vereinbarung / Unterweisung (Werkstattordnung, Haftungsausschluss, Sicherheitsbelehrung) hinterlegen, die der Kunde vor dem Beginn bestätigen muss.

Anlegen: Admin → Mietwerkstatt → Vereinbarungen / Unterweisungen: Version (z. B. 2026-1), Überschrift, Text und optional Gilt ab (leer = sofort), dann Neue Fassung anlegen.

  • Jede Fassung ist unveränderlich. Ein geänderter Text braucht eine neue Versionsbezeichnung; dieselbe Version mit anderem Text lehnt DiKAS ab („Diese Version gibt es schon mit einem anderen Text – bitte eine neue Versionsnummer wählen.“).
  • Es gilt die jüngste nicht zurückgezogene Fassung, deren Beginn erreicht ist („Gilt jetzt“; spätere Fassungen zeigen „Gilt ab …“). Zurückziehen nimmt eine Fassung aus dem Verkehr.
  • Ausschalten heißt: alle Fassungen zurückziehen („Vereinbarungen sind ausgeschaltet: der Beginn verlangt keine Bestätigung.“).

Bestätigen: Gilt eine Fassung, zeigt „Miete beginnen“ Überschrift und Text und verlangt das Häkchen „Der Kunde hat die Vereinbarung gelesen und stimmt ausdrücklich zu.“ sowie Bestätigt durch (Name). Ohne Bestätigung startet die Miete nicht. Am Vorgang steht danach „Fassung … bestätigt von … am …“. Wurde eine neue Fassung freigegeben, nachdem der Kunde bestätigt hat, verlangt DiKAS eine erneute Bestätigung („Es gilt jetzt eine neue Fassung (…). Bitte erneut bestätigen lassen.“); die frühere bleibt als Früher bestätigt im Vorgang erhalten. Nachträglich geht es mit Jetzt bestätigen.


Warteliste

Ist keine passende Bühne frei, wird der Kunde vorgemerkt: Knopf Warteliste → Auf die Warteliste setzen.

Feld Hinweis
Name, Telefon oder E-Mail Ein Kontaktweg ist Pflicht („…damit der Kunde informiert werden kann“)
Fahrzeug optional
Gewünschte Bühnenart (leer = egal) z. B. Zweisäulen-Hebebühne
Gewünschte Dauer (Min.) 15 bis 1440 Minuten
Frühestens ab, Spätestens fertig bis Zeitfenster in der Zukunft, lang genug für die Dauer

Mit Eintragen erscheint der Kunde in der Liste mit dem Zustand Wartet. Weitere Zustände: Angebot läuft, Angebot abgelaufen, Gebucht, Abgebrochen (mit Abgeschlossene zeigen einblendbar).

Wird eine Bühne frei:

  1. Kandidaten suchen („Platz frei – wer kommt in Frage?“) nennt die Wartenden, zu denen Bühne, Dauer und Zeitfenster passen – in der Reihenfolge der Eintragung.
  2. Platz anbieten → Angebot gilt (Min.) (5 bis 1440, Standard 30) → Angebot machen. Das Angebot hält den Platz befristet: Die Restzeit steht in der Liste („noch … Min. (bis … Uhr)“). Läuft die Frist ab, ist der Platz von selbst wieder frei – es bleibt keine Reservierung zurück.
  3. Sagt der Kunde zu: Kunde hat angenommen – Termin buchen. Erst dann entsteht der Termin. Sonst Angebot zurückziehen oder Von der Liste nehmen (mit Rückfrage).

DiKAS informiert die Wartenden nicht

Es wird nichts verschickt: weder Angebot noch Absage. Die Maske sagt es ausdrücklich: „Kunde jetzt selbst informieren“ – mit Telefon oder E-Mail aus dem Eintrag.

Ein angebotener Platz ist für Termin buchen und für andere Angebote gesperrt. Auf anderen Wegen (etwa die allgemeine Reservierungsliste oder die Online-Buchung) kennt DiKAS Angebote nicht: Dort könnte der Platz vor der Annahme belegt werden; die Annahme scheitert dann mit einer Meldung, statt doppelt zu buchen.


Überziehung und Platzvorschlag

Überziehungshinweis

Hält ein Kunde die Bühne länger, als der nächste Termin erlaubt, zeigt die Übersicht das Feld Überziehungen („… Bühne(n) überzogen oder gefährdet“). Je Vorgang steht dort:

  • Überzogen – der Nächste wartet seit … Min. oder Gefährdet – der Nächste beginnt bald,
  • das geplante Ende laut Termin, sofern der Vorgang einen Termin hat,
  • wer wartet (Termin oder „Wartet vor Ort“),
  • „Noch draußen: … – das hält den Abschluss auf.“ für nicht zurückgegebene Werkzeuge,
  • der geschätzte Mehrbetrag für die angenommene Mehrzeit (Annahme Mehrzeit) – oder „nicht schätzbar“,
  • Freie, passende Bühnen für den Wartenden,
  • Unsicher: Hinweise, was die Schätzung unsicher macht,
  • ein Textentwurf an den Wartenden, mit Text kopieren in die Zwischenablage. Er wird nicht gesendet („Text kopiert. Bitte selbst senden.“).

Es ist eine reine Erkennung: Nichts wird umgebucht, verschickt oder am Vorgang geändert. Bühne öffnen springt zur betroffenen Bühne. Das Feld aktualisiert sich jede Minute.

Platzvorschlag

Platzvorschlag hilft beim Telefonat oder am Tresen: Geschätzte Dauer (Min.), Arbeit / benötigte Ausstattung, Benötigte Werkzeug-Codes (mit Komma trennen), Frühester Beginn (leer = jetzt) → Vorschlagen. DiKAS nennt bis zu drei Karten (Vorschlag 1 bis 3) mit Bühne, Beginn, Dauer und Begründung (Gewicht unter Grenze, Ausstattung passt, Werkzeuge frei, kein Folgetermin im Weg).

  • Es werden nur Bühnen vorgeschlagen, die passen, nicht gesperrt und jetzt unbelegt sind; der Zeitraum schneidet keinen Termin und kein befristetes Angebot, innerhalb der nächsten 48 Stunden.
  • Ist ein gewünschtes Werkzeug nicht verfügbar, gibt es keinen Vorschlag; die Maske nennt „Nicht verfügbare Werkzeuge – dadurch gibt es keinen Vorschlag“. Werkzeuge zählen nur, wenn sie jetzt frei sind.
  • Übernehmen öffnet Termin buchen mit den Werten vorbelegt. Gebucht wird erst dort. Der Vorschlag reserviert nichts, auch kein Werkzeug.

Auftragspass

Der Auftragspass gibt dem Kunden einen geschützten Link mit QR-Code für seinen Vorgang – er sieht Zwischenstand, Werkzeuge und Zusatzarbeiten, ohne am Tresen nachzufragen.

Für das Personal

Im Bereich Auftragspass (Kundenlink) des Vorgangs:

  1. Gültig (Stunden) festlegen (1 bis 168, Standard 48) und Pass erzeugen.
  2. Der Dialog Link für den Kunden zeigt die Adresse und den QR-Code: Link kopieren oder den QR-Code scannen lassen, dann Fertig.
  3. Der Zustand steht im Bereich: Link gültig bis …, Link widerrufen, Link abgelaufen.

Der Link ist nur einmal sichtbar

„Dieser Link wird nur jetzt angezeigt und ist später nicht mehr abrufbar. Bei Verlust bitte einen neuen Link erzeugen – der alte wird dann ungültig.“ Neuen Link erzeugen fragt vorher nach; Widerrufen macht den Link sofort unbrauchbar („Der Kunde sieht danach nichts mehr unter diesem Link.“). Pro Vorgang gilt immer nur ein Link.

Für abgebrochene Vorgänge gibt es keinen Pass.

Für den Kunden

Der Link führt zur Seite Ihr Auftrag (ohne Anmeldung, Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch). Sie zeigt nur diesen einen Vorgang:

  • den Status (Angekommen, Läuft, Rückgabeprüfung, Abgeschlossen) und die Mietzeit,
  • den Aktuellen Betrag mit dem Hinweis „Zwischenstand – verbindlich ist der Beleg an der Kasse.“,
  • Zusatzarbeiten und Material sowie Geliehene Werkzeuge (auch „Es fehlt: …“); Werkzeuge mit Nutzungszeit werden erst bei der Rückgabe berechnet.

Während der laufenden Miete kann der Kunde unter Anfrage an die Werkstatt eine Verlängerung (5 bis 480 Minuten) oder Hilfe vom Mechaniker erbitten, optional mit Nachricht (Anfrage senden). Höchstens fünf Anfragen sind gleichzeitig offen. Aktualisieren lädt die Seite neu – das geschieht nicht von selbst. Ein unbekannter, widerrufener oder abgelaufener Link zeigt immer denselben Text: „Dieser Link ist nicht (mehr) gültig.“

Anfragen haben keine Wirkung, bis das Personal entscheidet: Im Vorgang erscheinen sie mit Annehmen und Ablehnen. Die Entscheidung ist endgültig, und auch Annehmen ändert nichts automatisch – Verlängerung oder Hilfe werden über die normalen Knöpfe gebucht („Annehmen ändert nichts automatisch: Verlängerung oder Hilfe bitte selbst über die normalen Aktionen buchen.“). So bewegt eine Kundenanfrage nie Zeit oder Geld.


Auslastungsbericht

Admin → Mietwerkstatt → Auslastung und Erlöse (nur für die Verwaltung). Von und Bis wählen (oder Heute, Letzte 7 Tage, Dieser Monat), dann Auswerten – höchstens 62 Tage. Der Bericht rechnet erst auf Knopfdruck. Er zeigt:

  • Gesamterlös, Zeitumsatz, Bezahlte Zeit, Blockierte Zeit, Zeitumsatz je bezahlter Stunde und Gesamterlös je belegter Stunde;
  • eine Tabelle je Bühne (Vorgänge, Umsatz, Listenpreis) mit Summenzeile sowie Material, Entsorgung, Mechanikerhilfe, Werkzeuggebühren und Einbehaltene Kaution; zurückgezahlte Kaution steht nur zur Information da und mindert nichts;
  • „Real: … · Liste: … · Differenz …“: der tatsächlich berechnete Betrag (Staffel, Deckel, Rundung) gegen Stundenpreis mal aktive Zeit;
  • Werkzeugverluste (abgeschrieben, mit Grund), Nicht kassierte Vorgänge (Rückgabe begonnen, Bon noch offen) und Werkzeuge noch draußen oder mit fehlendem Teil;
  • jeden Vorgang im Einzelnen zum Aufklappen.

Als Blockierte Zeit gelten Pausen und Rückgabeprüfung – nicht der Ausfall einer gesperrten Bühne. Die Werkzeugverluste haben keinen Geldwert, weil der Werkzeugstamm keinen Anschaffungspreis kennt. Ältere Vorgänge ohne festgehaltenen Listenpreis zeigen „—“ statt „0,00“.


Nur Werkzeuge vermieten (Werkzeugtheke)

Ein Betrieb, der nur Werkzeug verleiht, braucht keine Hebebühne – aber jeder Vorgang gehört zu einer „Bühne“. Daher wird eine Werkzeugtheke wie eine Bühne eingerichtet:

  1. Einen Tisch anlegen und z. B. Werkzeugtheke nennen (Admin → Tische).
  2. Admin → Mietwerkstatt → Tisch als Bühne hinzufügen → Werkzeugtheke wählen → Als Bühne einrichten. Das Bühnenprofil bleibt leer (keine Einschränkung nach Gewicht oder Ausstattung).
  3. Pro Kunde einen Vorgang an der Werkzeugtheke beginnen (Beginnen), Werkzeuge ausgeben und zurücknehmen, abschließen und bezahlen wie oben beschrieben.

Zwei Kunden, die gleichzeitig an der Theke bedient werden, brauchen zwei solche Tische, da eine Bühne immer nur einen Vorgang trägt (etwa „Werkzeugtheke 1“ und „Werkzeugtheke 2“).


Rechte

Aktion Wer
Bühne sperren jeder Mitarbeiter mit Zugang zur Mietwerkstatt
Entsperren, Bühnenprofil, Werkzeugstamm, Vereinbarungen, Auslastungsbericht, Teile abschreiben nur die Verwaltung
Kaution binden Mitarbeiter mit Zugang zur Mietwerkstatt
Kaution zurückgeben oder einbehalten Recht Mietwerkstatt: Kaution zurückgeben oder einbehalten; Führungsrollen (Administrator, Manager) haben es standardmäßig
Betrag auf der Kachel sehen wer den Tisch auch an der Kasse sehen darf

Das Recht für die Kaution wird unter Admin → Personal im Reiter Rechte des Mitarbeiters gesetzt. Fehlt ein Recht, meldet DiKAS: „Dafür fehlt das Recht. Bitte eine Führungskraft hinzuziehen.“


Praxisbeispiel: Ölwechsel in der Selbsthilfewerkstatt

Situation: Herr Krämer bucht für Donnerstag 14:00 Uhr eine Bühne für einen Ölwechsel an seinem Golf (1 400 kg). Der Betrieb hat zwei Bühnen („Bühne 1“ und „Bühne 2“, je 3500 kg), einen Zeitartikel „Hebebühne“ (12 €/Stunde, 9 €/Stunde ab der 60. Minute) und eine aktuelle Mietvereinbarung.

  1. Buchen: Termin buchen, Bühne 1, 14:00, 120 Minuten, Name und Telefon, Kennzeichen UL-AB 123. Eignung passt (1 400 kg liegen unter dem Höchstgewicht).
  2. Donnerstag, 13:55 Uhr: Herr Krämer kommt. Ankunft – Bühne 1 zeigt Reserviert, die Uhr läuft nicht. Er zahlt 50 € Kaution als Kundenguthaben an der Kasse ein.
  3. Beginnen: Tarif „Hebebühne“, Kunde aus der Suche gewählt, Vereinbarung gelesen und mit Name bestätigt. Die Uhr startet, die Bühne ist Belegt. Kaution binden: 50 €. Das Personal erzeugt außerdem einen Auftragspass und zeigt Herrn Krämer den QR-Code.
  4. Werkzeug: Er braucht den Drehmomentschlüssel (Festpreis 3,00 €). Scan, Anzeige „Frei – kann ausgegeben werden“, Ausgeben.
  5. Pause: Beim Teilekauf Pause (15 Minuten), danach Fortsetzen. Er bittet über seinen Auftragspass um etwas Hilfe; das Personal nimmt die Anfrage mit Annehmen an und bucht eine Mechanikerhilfe über Material / Hilfe buchen (10,00 €).
  6. Material: 5 l Motoröl (29,90 €) und Altölentsorgung (4,00 €), ebenfalls über Material / Hilfe buchen.
  7. Rückgabe: Nach 95 Minuten (davon 15 Pause, also 15,00 € Zeitbetrag) Rückgabe beginnen; Zustand Rückgabeprüfung. Der Drehmomentschlüssel wird gescannt und Zurücknehmen bestätigt.
  8. Kaution: Zurückgeben: 50 €. Die Kasse zahlt das Guthaben bar aus.
  9. Bezahlen: Bezahlen – der Bon zeigt Zeit 15,00 €, Mechanikerhilfe 10,00 €, Öl 29,90 €, Entsorgung 4,00 € und Werkzeug 3,00 €, zusammen 61,90 €. Bezahlt wird an der normalen Kasse.
  10. Abschließen: Abschließen – Bühne 1 ist wieder Frei. Hätte noch ein Werkzeug gefehlt, hätte DiKAS den Abschluss mit „Abschluss noch nicht möglich:“ verweigert.

Tipps und Stolperstellen

  • Kunde beim Beginnen auswählen, wenn eine Kaution geplant ist – nachträglich geht es nicht.
  • Guthaben vor dem Binden aufladen. Die Mietwerkstatt nimmt nie selbst Bargeld an und zahlt keines aus.
  • Erst bezahlen, dann abschließen – sonst ist der unbezahlte Vorgang nur auf diesem Gerät als Zeile sichtbar.
  • Zeitartikel nicht während einer laufenden Miete ändern. Werkzeuge mit Nutzungszeit rechnen ebenfalls mit dem Preis zum Zeitpunkt der Rücknahme.
  • Die Pause ersetzt keine Rückgabe: Eine pausierte Uhr gibt die Bühne nicht frei.
  • Eine Sperre stoppt keinen laufenden Vorgang und ändert keine Termine. Betroffene Kunden selbst anrufen.
  • Neue Fassung der Vereinbarung = neue Bestätigung. Wer vorher bestätigt hat und erst danach beginnt, muss neu bestätigen.
  • Scan prüfen: „Geht nicht“ nennt Grund und Halter – das Werkzeug liegt dann bei einem anderen Vorgang oder ist gesperrt.
  • Anfragen im Auftragspass beantworten: Sie bleiben sonst offen, und der Kunde wartet.
  • Bühnenübersicht aktualisiert sich alle zehn Sekunden. Bei mehreren Geräten kann eine Änderung kurz brauchen; Neu laden hilft.

Grenzen

  • Keine Übernachtmiete und keine mehrtägige Belegung. Die Dauer eines Termins, eines Wartelisten-Wunsches und eines Platzvorschlags ist auf höchstens 24 Stunden begrenzt.
  • Keine Stundenpakete oder Zeitkontingente (z. B. „10 Stunden im Voraus kaufen“).
  • Kein Mischbetrieb: Dieselbe Bühne kann nicht gleichzeitig vermietet und für einen Werkstattauftrag der Werkstatt genutzt werden.
  • DiKAS verschickt nichts automatisch. Weder Angebot noch Absage der Warteliste noch der Text des Überziehungshinweises werden gesendet; dafür sind Anruf, E-Mail oder Nachricht Sache des Betriebs. Auch umgebucht wird nichts von selbst.
  • Kein Foto am Werkzeug und keine Selbstentnahme durch Kunden – die Ausgabe führt immer das Personal.
  • Die Dauer einer Sperre wird nicht aufgezeichnet; der Bericht kennt daher keine Ausfallzeit.
  • Die eigenständige Android-Kassen-App bietet die Mietwerkstatt nicht an.

Nächster Schritt

→ Zeitartikel einrichten – der Tarif, nach dem die Bühnenzeit läuft